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Kleidung, Krempel, Zwiebelkuchen

Pattensen Kleidung, Krempel, Zwiebelkuchen

Zahlreiche Menschen mit vollgepackten Plastiktüten und sperrigem Hausrat unterm Arm zogen am Sonntag durch Jeinsen. Ein Parkplatz war im Ort nur schwer zu kriegen. Beim ersten Dorfflohmarkt herrschte fast Ausnahmezustand.

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Christopher Riedel und Ina Requardt bieten Bekleidung, Hüte, Spielsachen und eine Armbrust an.

Quelle: Stephanie Zerm

Jeinsen. Bereits morgens um 9 Uhr strömten die ersten Besucher in den idyllischen und sonst so ruhigen Ort. „Viele sind von außerhalb gekommen“, sagte Renate Riedel, die vor ihrem Haus einen Stand aufgebaut hatte.
Insgesamt nahmen rund 70 Haushalte an dem Dorfflohmarkt teil, den der Bürgerverein Jeinsen erstmals organisiert hatte. Überall im Ort hatten Bewohner vor ihren Häusern Flohmarktstände aufgebaut, sodass die Besucher durch das gesamte Dorf schlendern und dabei reichlich Beute machen konnten. Erkennungszeichen aller teilnehmenden Haushalte war ein vor dem Haus stehender alter Stuhl, an dem ein Luftballon hing.
„Wir haben alles rausgesucht, wovon wir uns trennen können“, sagte Gabriele Franke, die mit ihrem Mann Achim Mönkemeyer eine Bierzeltgarnitur mit Flohmarktartikeln aufgebaut hatte. Doch diese reichte längst nicht für alle Schätze aus. Denn neben Kinderkleidung und Dekoartikeln verkaufte das Ehepaar auch einen Wäschetrockner, einen Crosstrainer, mehrere große Bilder und eine Gitarre. Schwiegersohn Valters Einiks hatte ein ganz besonderes Schätzchen zum Verkauf aus der Garage geholt: ein nostalgisches NSU-Moped aus dem Jahr 1965.
Denn neben Spielzeug, Trödel und Bekleidung konnten Besucher auch Raritäten wie eine alte Musiktruhe, Gemüsewaagen, Taschenuhren oder eine Armbrust erstehen. Mehrere Haushalte boten Speisen und Getränke an. Neben Kaffee und Kuchen gab es Zwiebelkuchen und Federweißen sowie Brote mit Hausmacherwurst.
Heike Ploog und Renate Riedel hatten bereits am Sonnabend
30 Liter Kürbissuppe vorgekocht. „Zwei von den Kürbissen, die wir verarbeitet haben, stammen aus dem eigenen Garten“, sagte Ploog, die beim Suppenverkauf tatkräftig von ihrer Mutter Karla Ploog unterstützt wurde.
„Die Veranstaltung war ein toller Erfolg“, sagte Elisabeth Neef vom Bürgerverein, nachdem gestern alle Stände abgebaut waren. „Alle Teilnehmer und die Besucher waren sehr zufrieden.“ Ob es nächstes Jahr wieder einen Dorfflohmarkt gibt, müsse der Bürgerverein erst noch entscheiden.

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Von Stephanie Zerm

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