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Gartengelände bietet Platz für 20 Häuser

Schulenburg Gartengelände bietet Platz für 20 Häuser

In Schulenburg können auf dem nicht mehr genutzten Gelände der Gärtnerei Brinkmann 20 Wohnhäuser gebaut werden. Der Ortsrat Schulenburg und der Bauausschuss haben die Pläne am Dienstag und Mittwoch jeweils einstimmig empfohlen. Das vorerst letzte Wort hat der Verwaltungsausschuss am Donnerstagabend.

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Das von der Gärtnerei Brinkmann nicht mehr genutze Gelände an der Hauptstraße in Schulenburg soll zum Baugebiet werden.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Im Ortsrat stellte Simone Strohmeier, Architektin und Stadtplanerin des verantwortlichen Büros infraplan (Celle), das Projekt vor. Auf dem Gelände an der Hauptstraße neben der Gärtnerei soll das Baugebiet "Am Amtshof" entstehen. Die 20 Einfamilienhäuser sollen auf relativ großen Grundstücke von zwischen 740 und 940 Quadratmetern stehen. "Es soll relativ viel grün dabei sein", sagte Strohmeier.

Die Erschließung erfolgt von der Hauptstraße (Regionsstraße 204) her durch eine Stichstraße, die in einem Wendehammer endet. Auf dem Gelände wird ein Regenrückhaltebecken eingeplant, weil das Oberflächenwasser (Regenwasser) nicht vor Ort versickert werden kann, wie Strohmeier erläuterte. "Das Regenrückhaltebecken soll noch nett begrünt werden."

Die Stichstraße ist so breit, dass ein Auto und ein Lastwagen aneinander vorbei fahren können. Im Wechsel sind Parkflächen und Straßenbäume geplant. Wer ein Grundstück kauft, verpflichtet sich, darauf mindestens einen Baum zu planzen, sagte die Planerin.

Die Grundstücke dürfen zu maximal 30 Prozent überbaut werden. Erlaubt ist ein Vollgeschoss - ein zweites Geschoss oder ein ausgebautes Dach. Zulässig ist auch ein zweigeschossiges Gebäude mit Flachdach. "Neuerdings sind Häuser im Bauhaus-Stil gefragt." 

Teil des Bebauungsplans, der jetzt behandelt wurde, ist auch ein umfangreiches Schallgutachten. Dabei sind die Auswirkungen der Hauptstraße - die Ortsdurchfahrt ist -, sowie des Festplatzes, der Sportvereine und der Firma Kagema berücksichtigt. Schall- und Lärmpegel würden als zulässig beurteilt, sagte Strohmeier. Nur für den Einluss der Straße habe der Gutachter empfohlen, sensible Wohnbereiche - wie Schlafzimmer - nicht direkt an der Straße zu bauen.

Christian Pervelz (UWG) drang darauf, dass noch geklärt wird, dass der Lärm vom Gelände des TSV Schulenburg - etwa bei Punktspielen - nicht zu Streitigkeiten mit den neuen Anliegern führt. "Nicht, dass die Anwohner die Spiele verhindern", sagte er.

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