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Calenberger Mühle darf erweitern

Schulenburg Calenberger Mühle darf erweitern

Das Unternehmen JRS Prozesstechnik (Calenberger Mühle) in Schulenburg darf erweitern. Der neue Flächennutzungs- und der neue Bebauungsplan sind am Mittwoch im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss der Stadt Pattensen einstimmig beschlossen worden, bestätigte Stadtsprecherin Andrea Steding.

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Die Firma JRS Prozesstechnik - auch Calenberger Mühle genannt - darf das Betriebsgelände auf der Leineinsel bei Schulenburg erweitern.

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg. Die Planungen laufen seit 2009: Damals hatte das Unternehmen, das seinen Sitz auf der Leineinsel hat, erstmals die Erweiterung des Firmengeländer beantragt. Das Problem: Die Flächen, die in Frage kommen, liegen im Landschaftsschutzgebiet (LSG). Der Ortsrat Schulenburg unterstützte die Pläne von Anfang an und auch der Heimatbund Pattensen. Dieser stellte sich damit gegen den Landesverband, der Bedenken wegen der Nähe zum sogenannten Hausgut der Welfen und der historischen Leinebrücke hatte.

Bei der öffentlichen Auslegung der Pläne hatte ein Anlieger ähnliche Kritikpunkte vorgebracht. Diese wurden aber von der Stadt zurück gewiesen. Heidi Friedrichs vom Heimatbund Pattensen bekräftigte jetzt noch einmal die Position des Ortsverbands und teilte mit, dass sich das Hausgut inzwischen in Privatbesitz befinde und umgebaut worden sei. Die historische Brücke sei bereits für den Schwerlastverkehr gesperrt. "Uns ist daran gelegen, dass in Pattensen ein florierender Betrieb, dessen Arbeitsplätze und unser Gewerbesteueraufkommen erhalten bleiben", sagte Friedrichs.

Bei JRS Prozesstechnik arbeiten derzeit 70 Menschen. Schwerpunkt des Unternehmens für Asphalttechnik ist die Herstellung eines Naturfaser-Granulats auf Zellulosebasis. Es ermöglicht eine Bauweise für Straßen und Wege, die nach Angaben von JRS eine längere Lebensdauer sowie eine erhöhte Verkehrssicherheit haben und weniger Verkehrslärm verursachen. JRS brauche dringend mehr Lagerfläche für eigene Produkte, eine größere Verkehrs- und Parkfläche für Lastwagen sowie Platz für eine neue Produktionshalle.

Die Flächen, die im LSG liegen, wurden inzwischen verkleinert. Damit konnte auch die Region, der die Bauaufsicht obliegt, den Erweiterungsplänen zustimmen.

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