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Jeinsen präsentiert seine Vorzüge

Jeinsen Jeinsen präsentiert seine Vorzüge

Jeinsen. Die Spannung in Jeinsen steigt von Tag zu Tag: Am Freitag, 19. Mai, von 10.40 bis 12.10 Uhr kommt die Jury des Regionswettbewerbs Unser Dorf hat Zukunft. Ein Arbeitskreis bereitet seit Wochen jedes Detail des Rundgangs vor. Jetzt hoffen die Beteiligten, dass die Anwohner auch mitziehen.

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Bunte Vielfalt statt langweiliger Stromkästen: Ingrid Fratzke-Erdner hat die künstlerisch bemalten Kästen fotografiert und eine Postkarte gestaltet.

Quelle: Fratzke-Erdner

Jeinsen. Einmal die Woche trifft sich der 20-köpfige Arbeitskreis unter der Federführung von Ortsbürgermeister Günter Kleuker und Dieter Alm, Sprecher des Bürgervereins Jeinsen. Der Ablaufplan steht, nur an den Details wird noch gefeilt. Der Bus mit der 20-köpfigen Jury wird aus Richtung Vardegötzen kommen und am Ortseingang von Ortsbürgermeister Kleuker sowie Anwohnerin Iris Alm empfangen. Beide steigen in den Bus ein und stellen den Besuchern ihren Ort vor.

Dabei soll die frisch sanierte Ortsdurchfahrt gezeigt werden, die Fläche des derzeit entstehenden Neubaugebiets Zum Holze sowie die Umwandlung einer alten Scheune in ein Ladengeschäft. Themen wie die landwirtschaftliche Entwicklung, die Bewahrung des Ortsbildes und die Stärkung des Zusammenhalts sowie die Integration sollen ebenfalls zur Sprache kommen.

An der Kirche steigt die Jury aus, und es geht zu Fuß weiter. Viele liebevolle Details haben sich die Jeinser für den Rundgang ausgedacht. So werden die Gäste, wenn sie sich die historische St.-Georg-Kirche anschauen, von Katharina Hüttmann mit Orgelklang empfangen. Ingrid Fratzke-Erdner hat die im Auftrag des Bürgervereins von Graffitikünstler Ole Görgens verschönerten Stromkästen fotografiert und eine Postkarte gestaltet, die den Jurymitgliedern überreicht wird.

Der Jeinser und Hobbyhistoriker Hermann Schuhrk wird, kostümiert als Lehrer längst vergangener Zeiten, den Kindern der Grundschule Heimatkundeunterricht erteilen. Die Kindergartenkinder spielen auf dem vom Bürgerverein hergerichteten Karussellplatz. Die Feuerwehr präsentiert ihre Fahrzeuge und berichtet von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr, die unter anderem regelmäßig Altpapier im ganzen Ort sammelt.

„Es ist schön, dass alle Vereine mitmachen“, sagt Dieter Alm, „die Mitglieder übernehmen auch viele Aufgaben an den einzelnen Stationen.“ Ein erster Probelauf ist für Donnerstag, 11. Mai, geplant und beginnt um 
18 Uhr an der Bushaltestelle beim Landgasthaus. Der Rundgang wird am Sportplatz enden. Obwohl ein großer Teil der Jeinser während des Jury-Rundgangs bei der Arbeit sein wird, hoffen Kleuker und Alm, dass sich viele Anwohner als Zaungäste beteiligen. „Der Kommission geht es auch darum, dass die Bevölkerung Interesse zeigt“, sagte Alm. „Die wollen, dass das Dorf dahinter steht.“ Keiner müsse befürchten, dass er etwas sagen müsse, beruhigt Kleuker. Es sei auch gar keine Zeit, lange Gespräche zu führen: „Wir haben mehr Ideen als Zeit.“

Unabhängig vom Ausgang des Wettbewerbs ist die Beteiligung schon jetzt ein Gewinn für Jeinsen. „Wir sind der Meinung, dass unser Dorf Zukunft hat“, betont Alm. So ist im Zuge der Vorbereitung beschlossen worden, eine Neubürgerbroschüre zu erstellen. Darin sollen alle Angebote in Jeinsen, ob von Unternehmern, Dienstleistern oder Vereinen, vorgestellt werden. Außerdem ist das Thema Wohnraum für die ältere Generation in den Fokus gerückt. Möglicherweise könne ein Bestandsgebäude umgebaut werden, um seniorengerechte Wohnungen zu schaffen, sagt Kleuker.

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Feilen noch an den letzten Details für den Besuch der Jury: Dieter Alm (links) vom Bürgerverein und Ortsbürgermeister Günter Kleuker.

Quelle: Kim Gallop
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