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Jeinser wollen Ganztagsschule

Jeinsen Jeinser wollen Ganztagsschule

Das Votum ist eindeutig: Rund 70 Prozent der vom Ortsrat in Jeinsen befragten Eltern zukünftiger Grundschüler melden Bedarf für eine Ganztagsbetreuung an. Ortsbürgermeister Günter Kleuker (UWJ) will diese umgehend bei der Stadt als Schulträger beantragen. Die Frist läuft bereits am 1. Dezember ab.

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Die Grundschule in Jeinsen soll eine Ganztagsbetreuung anbieten.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen. „Wir können jetzt nicht mehr warten, sondern müssen voran gehen“, sagte Kleuker in einer Informationsveranstaltung am Dienstag in der Leinetalschule. Die Mitglieder des Ortsrats stellten dort die Ergebnisse der Befragung zum Bedarf an einer Ganztagsbetreuung in der Grundschule vor. Von 36 befragten Eltern, deren Kinder in den nächsten Jahren auf die Grundschule kommen, sprachen sich 26 für eine Ganztagsschule aus.

Dieses Jahr sind von zehn Erstklässlern in Jeinsen nur vier an der Grundschule vor Ort eingeschult worden, darunter ein Flüchtlingskind. Ortsratsmitglied Oliver Alt (UWJ) sagte: „Wenn wir im nächsten Jahr keine Ganztagsschule haben, werden wieder die meisten Kinder außerhalb des Orts eingeschult. Dann können wir unsere Schule bald dicht machen.“ Zurzeit wird die kleinste Grundschule im Stadtgebiet von 44 Kindern besucht.

Die neue kommissarische Schulleiterin Maresa Wehling steht einem Ganztagsbetrieb, der eine Betreuung bis 15 oder 16 Uhr beinhaltet, offen gegenüber. Sie wies aber auch darauf hin, dass es personell schwierig wird. Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen 60 Prozent der Nachmittagsbetreuung an einer Ganztagsschule von pädagogischen Fachkräften übernommen werden. Neben Wehling arbeiten zwei Lehrerinnen in Vollzeit und eine in Teilzeit an der Schule.

Dennoch soll das Projekt jetzt zügig umgesetzt werden, so dass bereits zum nächsten Schuljahr eine Ganztagsbetreuung angeboten werden kann. Kleuker will den entsprechenden Antrag umgehend bei der Stadt als Schulträger einreichen. Wenn der Rat zustimmt, kann die Stadt die Ganztagsbetreuung bei der Landesschulbehörde anmelden. Die Zeit drängt allerdings, denn der Antrag muss der Behörde bis zum 1. Dezember vorliegen. Gleichzeitig muss zudem ein Konzept erstellt werden, wie die Betreuung umgesetzt werden soll. Der Schulelternrat will dieses in Abstimmung mit der Schulleitung und dem Ortsrat jetzt erarbeiten. Alt sagte: „Wir können jetzt zeigen, was die Dorfgemeinschaft in Jeinsen innerhalb kurzer Zeit alles auf die Beine stellen kann.“

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