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KGS will 2017 einen Schulwald anlegen

Pattensen-Mitte KGS will 2017 einen Schulwald anlegen

Nach der Fertigstellung des neuen Schulgebäudes erhält die Pattenser Ernst-Reuter-Schule einen rund 2000 Quadratmeter großen Schulwald. Südlich des Neubaus sollen zahlreiche Bäume gepflanzt werden. Am Freitag und Sonnabend haben Schüler erste Ideen für das Vorhaben gesammelt.

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13 Jungen und Mädchen haben sich zwei Tage lang damit auseinandergesetzt, wie der neue Schulwald aussehen soll. Als Dank dafür haben sie ein Zertifikat erhalten.

Quelle: Stephanie Zerm

Pattensen-Mitte. Um die Schüler der KGS von Anfang an in die Gestaltung des Schulwaldes mit einzubinden, hat die Stadt einen zweitägigen Workshop ausgerichtet. Teilnehmen konnten alle Jahrgänge. Geleitet wurde die Arbeitsgruppe von Jugendpflegerin Claudia Bank und der Diplom-Landschaftsarchitektin Lydia Ziegltrum. 

13 Schüler zwischen zehn und 17 Jahren haben sich damit beschäftigt, wie der Schulwald aussehen soll. Am Freitag haben sie das brach liegende Grundstück besichtigt, auf der der Wald angelegt werden soll. Anschließend sammelten sie erste Ideen. Finanziert werden soll der Schulwald aus Spenden. Die Arbeiten sollen nach der Fertigstellung des neuen Schulgebäudes im Herbst 2017 beginnen.

Ganz oben auf ihre Wunschliste setzten die Schüler einen Barfußpfad sowie das Aufstellen von Hütten und Sitzgelegenheiten. Aber auch ein Eingangsportal aus Bäumen gehörte zu den Vorschlägen. Den Schülern ist wichtig, dass alle Jahrgänge einen eigenen "Jahrgangsbaum" pflanzen können und dass nur einheimische Gehölze gepflanzt werden.

Auch eine Streuobstwiese wünschen sich die Schüler. Um Nistmöglichkeiten für Vögel und einen Lebensraum für einheimische Tiere zu schaffen, wollen sie Kontakt mit dem Naturschutzbund aufnehmen. Den Wald möchten die Schüler vor allem als Ruhezone nutzen. Aber auch Biologie-Unterricht oder Arbeitsgemeinschaften könnten dort abgehalten werden. Damit das Projekt gut gedeihen kann, wollen die Jungen und Mädchen "Waldregeln" aufstellen, um deren Einhaltung sich eine Wald-AG kümmert.

"Die Jungen und Mädchen waren sehr engagiert bei der Sache", lobte Jugendpflegerin Claudia Bank. "Und dass, obwohl wir uns zwei Tage lang von 10 bis 17 Uhr intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben." Die Ideen werden nun der Stadt und der Schule vorgestellt.  

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Die Grafik zeigt, welche Dinge sich die Schüler für ihren Wald wünschen.

Quelle: Stephanie Zerm

Von Stephanie Zerm

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