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KGS-Schüler beschäftigen sich mit Klimaschutz

Pattensen-Mitte KGS-Schüler beschäftigen sich mit Klimaschutz

Rund 40 Schüler der KGS Pattensen haben sich am Donnerstag und Freitag bei Workshops mit der Wanderausstellung „Ökobilanz – Umweltbewegte Stadt und Region 1950 bis heute“ beschäftigt, die derzeit im Pflegewohnstift an der Schützenalle gezeigt wird. Dabei erfuhren sie auch erstaunliches über Fleisch.

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KGS-Schüler aus Pattensen erarbeiten in Workshops Antworten zum Thema Klima- und Umweltschutz.

Quelle: Torsten Lippelt

Pattensen-Mitte. Am Donnerstag erarbeiteten 21 Schüler der 7R1 passende Antworten auf die Fragen: Was ist der Masterplan 2050? Wie kann ich zu Hause mit einfachen Mitteln zum Klimaschutz beitragen und wie wirkt sich mein Konsumverhalten auf den Energieverbrauch aus? Unterstützt wurden sie von ihrem Klassenlehrer Jürgen Fehn sowie Moderatoren vom Verein "Politik zum Anfassen".

"Um auch selber klimaschonend tätig zu werden und anderen Klimaschutz und Energiesparen näher zu bringen, arbeiten die Schüler in eigens dafür entwickelten Werkstätten zu verschiedenen Themen", erklärte Antoinette Rappo vom Verein "Politik zum Anfassen". Dessen Ziel ist es, mit politischer Bildung und Medienprojekten Lust auf Demokratie machen, so wie auch mit dem Planspiel Pimp your Town!.

Bei den Workshops lernten die Schüler nicht nur theoretisch viel über Recycling, Mobilität, Regionalität und Energiesparen. Auch gab es spannende, praktische Stationen zur Mülltrennung und wurde der Unterschied beim Kauf von Obst aus regionalem Anbau und von importierten Produkte deutlich.

Großes Staunen löste die Antwort auf die Frage aus, wie viel Kohlenstoffdioxid (Co2) bei der Fleischproduktion und auf Flugreisen ausgestoßen wird. Zur Veranschaulichung wurden dazu Bauklötze auf die Fragefelder geschoben, die jeweils ein Kilogramm darstellen sollten. Beachtlich: Um ein Kilogramm Fleisch zu herzustellen, werden 36 Kilogramm Co2 ausgestoßen.

"Fleisch stammt von einem Lebewesen, dass längere Zeit gefüttert wird und Rohstoffe nutzt, bevor es geschlachtet wird", erklärte Rappo. Es gehe nicht darum moralisch zu werden oder Fleischkonsum zu verbieten, als vielmehr ein Bewusstsein zu schaffen, was es bedeutet, Fleisch zu essen.

Die Wanderausstellung "Ökobilanz – Umweltbewegte Stadt und Region 1950 bis heute" ist noch bis Dienstag, 22. November, im Pflegewohnstift An der Schützenallee, Alte Hiddestorfer Straße 2, zu besichtigen. Pattensen ist der elfte Ort in der Region Hannover, an dem die Sammlung der Umweltstiftung gezeigt wird. 

Von Torsten Lippelt

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