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KGS beschließt neues Leitbild

Pattensen KGS beschließt neues Leitbild

Die Ernst-Reuter-Schule steht vor großen Veränderungen. Der Leiter Andreas Lust-Rodehorst und der didaktische Leiter Ulrich Ziehn stellen das Leitbild vor und sprechen über die Herausforderungen während des Umbaus.

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Andreas Lust-Rodehorst (links) und Ulrich Ziehn stellen das neue Leitbild der Schule vor.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen. „Das sind WIR!“ So lautet das Motto des neuen Leitbilds der KGS Pattensen. Ein Jahr lang haben Lehrer, Eltern und Schüler gemeinsam die neuen Leitsätze formuliert und gleichzeitig ein Schulprogramm ausgearbeitet, das die Ziele des Leitbilds verdeutlicht. „Papier ist geduldig. Doch unsere Leitsätze sollen sich auch konkret im Schulleben widerspiegeln“, sagt Schulleiter Andreas Lust-Rodehorst. Schwerpunkte seien individuelle Lernprozesse, Kommunikation, strukturelle Entwicklung und eine gesundheitsfördernde Lern- und Arbeitsumgebung. „Auf Letzteres haben speziell auch die Schüler Wert gelegt, unter anderem in Bezug auf die Verpflegung“, sagt der didaktische Leiter Ulrich Ziehn. Für die einzelnen Schwerpunkte sind sogenannte Thementeams gebildet worden. Diese werden sich um die Umsetzung einzelner Ziele kümmern.

Das neue Leitbild soll auch eine Orientierung für die Eltern bei der Entscheidung sein, welche weiterführende Schule für ihr Kind geeignet ist. Die KGS stehe bisher eher für eine naturwissenschaftliche Ausrichtung, öffne sich jetzt aber auch zunehmend musischen Fächern. Das zeige unter anderem das vom Land geförderte Projekt „Schule: Kultur“ wie auch das Theaterfestival „Jugend spielt für Jugend“, an dem die KGS dieses Jahr teilgenommen und den dritten Platz belegt hat.

Ein Satz des Leitbilds lautet auch: „WIR sind ein aktiver Teil der Stadt Pattensen.“ Diesen direkten Bezug zur Stadt gab es im alten Leitbild, das noch aus den Neunzigerjahren stammt, noch gar nicht. Obwohl die meisten der mehr als 80 Lehrkräfte nicht in Pattensen wohnen, verstehen sie sich beruflich dennoch als Teil der Stadt und wollen sich auch aktiv einbringen, sagt der Schulleiter.

Das Leitbild ist allerdings nicht die einzige Veränderung, die bevorsteht. Lust-Rodehorst geht davon aus, dass die geplante Erweiterung des Schulzentrums im Herbst beginnen wird. „Ich hatte ursprünglich gehofft, dass ein Teil des Neubaus bereits fertig ist, wenn der erste Abiturjahrgang beginnt“, sagt er. Denn so langsam werde es eng in dem Gebäude.

Erstmals wird es nach den Sommerferien einen zwölften Jahrgang geben, der anschließend sein Abitur ablegen wird. Zeitgleich beginnt ein sechszügiger fünfter Jahrgang an der KGS. „Räumlich wird es etwas knapp. Doch wir sind darauf vorbereitet“, sagt der Schulleiter. Die besonders lärmintensiven Arbeiten sollen in die Ferien gelegt werden. Wenn die Abiturarbeiten im nächsten Jahr geschrieben werden, können möglicherweise auch Räume außerhalb des Schulgebäudes genutzt werden, um die erforderliche Ruhe zu garantieren.

Zurzeit besuchen rund 900 Kinder und Jugendliche die Schule. Doch Lust-Rodehorst geht von steigenden Zahlen aus, auch deshalb, weil der Weg zum Abitur bald wieder 13 Jahre dauern wird. „Dann können es bis zu 1200 Schüler werden“, sagt er.

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