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"Welche Verkehrsprojekte sind am dringlichsten?"

Der Kandidaten-Check "Welche Verkehrsprojekte sind am dringlichsten?"

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Nachrichten fragen nach. Heute: "Welche Verkehrsprojekte sind am dringlichsten?"

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Quelle: Alexander Heinl

Andreas Ohlendorf, SPD: "Wenn unsere Forderung nach einem Straßenzustandskataster von der Verwaltung erfüllt ist, werden wir eine Grundlage für die Priorisierung von Maßnahmen haben. Es ist Aufgabe der Ortsräte, dann in den einzelnen Stadtteilen die Priorisierung vorzunehmen."

Horst Bötger, CDU: "Viele Straßen sind zu unzumutbaren Schotterpisten verkommen. Mit einer Prioritätenliste möchten wir diese Projekte zeitnah angehen. Die aktuellen Straßenausbaubeiträge müssen allerdings auf den Prüfstand. Das Radwegenetz im Stadtgebiet möchten wir ausbauen, Pattensen muss fahrradfreundlicher werden!"

Günter Kleuker, UWJ: "Wir fordern seit 10 Jahren ein Straßenkataster, um damit, auch unter Berücksichtigung der prekären Haushaltslage der Stadt, mittelfristig ein Konzept erstellen zu können. Auch die anderen Straßenbauträger wie Bund, Land und Region müssen stärker auf ihre Verantwortung hingewiesen werden."

Klaus Iffland, UWG: "Die UWG fordert seit Jahren die Erstellung eines Straßenkatasters mit dem jeweiligen Straßenzustand, um einen Gesamtüberblick über den Bedarf zu bekommen, alles andere sind derweil individuelle nicht nachvollziehbare Priorisierungen. Das Konzept der Anliegerumlagen ist zu hinterfragen."

Carsten Bärwalde, Freie Wähler: "Die Straßen sind zum Teil in einem sehr schlechten Zustand. Als Beispiel nenne ich die Durchgangsstraße in Hüpede. Hier ist Handlungsbedarf, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Auch Radwege sollten anhand einer Prioritätsliste saniert werden. Pattensen sollte für Radfahrer, aber auch für Touristen attraktiver werden. Das fängt an unter anderem mit gut ausgebauten Radwegen an, die die Sicherheit aller gewährleisten."

Sandra Stets, Bündnisgrüne: "Wir GRÜNE wollen Anreize für den Umstieg auf den Umweltverbund (Fuß-/Radverkehr, ÖPNV) schaffen. Mit attraktiven Alternativen zum motorisierten Individualverkehr werden die Emissionen gesenkt und die Sicherheit im Verkehr erhöht. Die Verknüpfung des ÖPNV mit Carsharing-Angeboten unterstützen wir."

Von der Redaktion

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