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Großer Hund hat das Reh gerissen

Hüpede Großer Hund hat das Reh gerissen

Das sterbende Reh, das am frühen Freitagmorgen an einem Feldweg in Hüpede gefunden wurde, ist von einem großen Hund gerissen worden. Aufgrund der Bisswunden konnten der Jäger, der das Tier mit einem Schuss erlöst hatte, und ein Spezialist vom Forstamt Saupark ausschließen, dass ein Wolf im Spiel war.

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Quelle: Symbolbild

Hüpede. „Ein Wolf fasst einmal oder zweimal zu“, erläuterte der Jäger, „hier sind die besten Stücke - Rücken und Keulen - teils regelrecht durchgekaut.“ Er vermutet, dass der Hund gestört worden ist und von dem Reh abgelassen hat.

Der Jäger hatte schon vermutet, dass ein Hund die Ursache war. Er berichtet, dass es in der Gemarkung Hüpede Probleme mit streunenden Hunden gibt. Jürgen Thiedau vom Polizeikommissariat Springe weist darauf hin, dass der - bislang unbekannte - Halter des Hundes gegen das „Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung“ verstoßen hat. Demnach muss jeder, in dessen Verantwortung sich ein Hund befindet, dafür sorgen, dass dieser nicht in der freien Landschaft streunt oder wildert. Wer vorsätzlich oder fahrlässig dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 5000 Euro bestraft werden kann. Ebenfalls eine solche Ordnungswidrigkeit begeht, wer während der Brut- und Setzzeit zwischen 1. April und 15. Juli in der Natur seinen Hund nicht an der Leine führt.

Von Kim Gallop

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