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Kleiner Wassertropfen erlebt große Abenteuer

Pattensen Kleiner Wassertropfen erlebt große Abenteuer

Der Pattenser Wilhelm Stümpfel hat ein Buch für Kinder geschrieben. In „Tröpfchens Reise zum Wolkenmeer“ beschreibt der mehrfache Großvater den Weg eines Wassertropfens. Nachdem der passionierte Vorleser die Erzählung in Kindergärten getestet hat, erscheint sie nun in gedruckter Form - vorerst in kleiner Auflage.

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Gefragter Vorleser: Wilhelm Stümpfel (69) hat „Tröpfchens Reise zum Wolkenmeer“ als Buch vorgelegt. Gallop

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. „Ich muss immer vorlesen“, berichtet Wilhelm Stümpfel kopfschüttelnd. Dass seine fünf Enkelkinder sein Erzähltalent zu schätzen wissen, sollte ihn eigentlich nicht überraschen. Schließlich hören dem Pattenser auch Erwachsene gerne zu: Der heute 69-Jährige hat schon mehrmals Bildvorträge über Reisen nach Libyen oder in die Sahara gehalten. Doch sein neuestes Projekt hat den Kaufmann im Ruhestand ins Land der Fantasie geführt: Er hat unter dem Titel „Tröpfchens Reise zum Wolkenmeer“ sein erstes Buch mit Geschichten geschrieben.

Viel Erfahrung hatte er nicht, meint Stümpfel, der mit seiner Ehefrau Carola im Berliner Viertel wohnt. Er habe mal eine Weihnachtsgeschichte und Kindheitserinnerungen aufgeschrieben. Das Erzählen für seine Enkel, die in Pattensen und Holtensen leben, habe ihn wohl angeregt. Er habe sich an den Computer gesetzt, „dann sprudelte es so richtig, ich kann es nicht anders sagen“. Das Wort Sprudeln ist klug gewählt, schließlich dreht sich seine Geschichte um den Weg eines Wassertropfens vom Bach zum Fluss zum Meer zur Regenwolke und wieder zur Erde hinab.

Der Autor hat die Geschichten schon in den Kindergärten in Holtensen und bei Mobile in Pattensen probegelesen. Dabei haben ihn die Reaktionen der Kinder sehr gefreut. Sie haben gleich Bilder gemalt von den Abenteuern des Wassertröpfchens bei einem Löscheinsatz der Feuerwehr oder in einem Wasserfall. Seine Lesestil ist lebendig und enthält auch Fragen an die Zuhörerschaft. Meistens hat er die Handpuppe Lilly dabei. Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll mit schönen Worten wie Rinnsal oder Lichtungen. So haben auch Erwachsene ihren Spaß.

Ein Verlag in Hannover hat aus den Geschichten, von Stümpfel und seiner Frau aufgenommenen Fotos sowie Kinderzeichnungen ein 80-Seiten-Buch im DIN-A-5-Format gemacht. Jetzt will Stümpfel 20 Exemplare drucken lassen, „damit ich bei der nächsten Lesung auch etwas anzubieten habe“.

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