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Lärmschutz für Neubauten an Koldinger Straße

Pattensen-Mitte Lärmschutz für Neubauten an Koldinger Straße

Benötigten die Gebäude, die gerade an der Koldinger Straße 10 gebaut werden, einen zusätzlichen Lärmschutz? Dies könnte der Fall sein, wenn die Stadt den Bereich als sogenanntes Wohngebiet ausweist. Die Häuser dienen erst als Flüchtlingsunterkunft und später als Sozialwohnungen.

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An der Koldinger Straße/Lange Heese entsteht ein Neubau. Die Frage des Lärmschutzes dort ist noch nicht endgültig erklärt.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen-Mitte. In dem Bereich zwischen dem Calenberg Center und der Straße Lange Heese befanden sich bisher zwei gewerblich genutzte Gebäude. In dem sogenannten Mischgebiet gelten nicht so scharfe Auflagen beim Lärmschutz wie in einem Wohngebiet. In letzterem sollten tagsüber 55 Dezibel nicht überschritten werden, nachts gilt ein Orientierungswert von 45 Dezibel als Grenze. Diese Werte sollen jetzt auch für die Bewohnern der 56 Wohnungen gelten, die zunächst von Flüchtlingen genutzt und anschließend als sozialer Wohnungsraum vermarktet werden sollen.

Das Hamelner Planungsbüro Lauterbach hat im Auftrag der Stadt ein schalltechnisches Gutachten erstellt. Die Messungen ergaben, dass die Lärmwerte tagsüber und nachts vor allem durch den Verkehr auf der Koldinger Straße um bis zu zehn Dezibel überschritten werden. Das Planungsbüro weist allerdings darauf hin, dass auch in Mischgebieten gewohnt werden darf und diese Werte möglicherweise noch als vertretbar anzusehen seien. Dies liege im Ermessen der Stadt. Sollte diese auf die Einhaltung der Orientierungswerte bestehen, wäre ein sogenannter aktiver Schallschutz wie der Bau spezieller Wände möglich oder durch Verstärkung der Gebäudewände ein passiver Schallschutz. 

Der Ortsrat hat bereits über das Thema diskutiert und der Einordnung als Wohngebiet "ohne größere Diskussionen zugestimmt", teilt Stadtsprecherin Andrea Steding mit. Der Lärmschutz sei dort gar kein Thema gewesen. Für die Stadt gehe es vor allem auch darum, in dem Gebiet keine Betriebe mehr zuzulassen, die die Anwohner mit Lärm belästigen.

Am Donnerstag, 15. September, befasst sich der Ausschuss für Bauangelegenheiten, Stadtentwicklung und Umwelt ab 19 Uhr im Ratskeller mit dem Thema. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat der Stadt am Donnerstag, 22. September, ab 19 Uhr ebenfalls im Ratskeller.

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