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Bei Benefizspiel sind beide Seiten Gewinner

Pattensen-Mitte Bei Benefizspiel sind beide Seiten Gewinner

Ein Spiel, das nur Gewinner hat: Die Motoballspieler vom MSC Pattensen verlieren mit 2:9 gegen die Nationalmannschaft der Republik Belarus (Weißrussland). Aber der Erlös des Benefizspiels fließt in den Wiederaufbau des abgebrannten MSC-Vereinsheims.

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Drehen beim Motoball-Benefizspiel eine gemeinschaftliche Ehrenrunde mit Schluss-Applaus vom Publikum: der MSC Pattensen (in blau) und die Nationalmannschaft von Weißrussland (in weiß, rot, grün).

Quelle: Torsten Lippelt

Pattensen-Mitte. Auf dem Motoball-Turnierplatz an der Rudolf-Harbig-Straße ging es am Freitagabend mit vollem Einsatz zur Sache für Mensch und Maschine. Und so verloren die Spieler des heimischen Motorradsportclubs (MSC) Pattensen auch eher erwartungsgemäß gegen die Nationalmannschaft der Republik Belarus (Weißrussland) mit 2:9.

Was jedoch in Erinnerung bleibt, sind die besonderen Umstände für dieses Spiel: „Wir sind im Motoball eine große Familie“, sagt MSC-Vorsitzender - und aktuell Trainer – Martin Winter. „Als die Sportfreunde aus Kierspe erfahren haben, dass unser Vereinsheim im Frühjahr abgebrannt ist, haben sie bei den Weisrussen angefragt, ob diese nicht bei uns ein Benefizspiel für den Wiederaufbau bestreiten möchten.“ Denn die mit ihnen befreundete Belarus-Nationalmannschaft wollte Kierspe bei Köln im Vorfeld der aktuell gestarteten Europameisterschaft in den Niederlanden sowieso für ein Trainingsturnier besuchen.

Die Zusage für Pattensen kam schnell – und so stoppte der Teambus nach 36-stündiger Fahrt in Pattensen. Mitsamt Dolmetscher ging es nach einem Trainingslauf sogar freundschaftsfördernd auf zur gemeinsamen Besichtigung der Marienburg. Nur für den Wiederaufbau des Vereinsheims brachte das folgende Gastspiel nicht so viel: Infolge des Gewitterwetters kamen nur 222 Zuschauer. „Sonst sind hier bis zu 500 bei den Spielen“, sagt der aus Heisede angereiste MSC-Fan Clemens Freundt bedauernd.

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Seit Jahren treue MSC-Fans in der Nordkurve: Clemens Freundt (von links), Heinrich Vesting und Gerhard Junge beim Motoball-Benefizspiel vom MSC Pattensen gegen die Nationalmannschaft von Weißrussland.

Quelle: Torsten Lippelt

Von Torsten Lippelt

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