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Mann im Hintergrund bleibt sich treu

Hüpede/Oerie Mann im Hintergrund bleibt sich treu

Tolle Geste: Statt um Geschenke hat Gerhard Offeney an seinem 90. Geburtstag um Spenden für das neue Vereinsheim der Spielvereinigung Hüpede-Oerie gebeten. So kamen 1240 Euro zusammen.

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Bei Gerhard Offeney (Mitte) bedanken sich Henning Hilliger (rechts), Vorsitzender der SpVg Hüpede-Oerie, und sein Stellvertreter Erhard Paul für die großherzige Spende.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Gerhard Offeney hat viele Fäden in der Hand gehalten. Am liebsten blieb der Oerier, der Lehrer an der Hüpeder Schule war, aber im Hintergrund: als Chronist der Freiwilligen Feuerwehr Oerie, als Rechnungsführer des Realverbands Hüpede und Oerie oder als Schriftführer der Spielvereinigung (SpVg) Hüpede-Oerie. Allerdings war er in den Sechziger- und Siebzigerjahren auch Vorsitzender. „Das hab ich immer nur gemacht, wenn ich keinen fand“, sagt er abwehrend.

Selbst Sport treiben, das war seine Sache nicht. Aber er ist seinem Verein treu geblieben: Als er im Juli seinen 90. Geburtstag feiern konnte, bat er statt Geschenken um eine Spende für den Neubau des Vereinsheims. 1240 Euro kamen bei der Geburtstagsfeier in die extra gebastelte Spendenbox. Eine große Hilfe, für die sich Henning Hilliger, der SpVg-Vorsitzende, und Erhard Paul, sein Stellvertreter, jetzt bei einem Baustellenrundgang bedankten.

„Dass ihr das geschafft habt“, sagt Offeney voller Anerkennung zu den Herren von der Vereinsspitze. Die finanzielle Unterstützung des Regionssportbundes, der Stadt Pattensen, ein Kredit des Vereins und sehr viel Eigenleistung von fleißigen und kundigen Vereinsmitgliedern haben den Bau befördert.

Nicht ohne Stolz führt Hilliger durch den Rohbau an der Oerier Straße. Die Fenster und Türen sind eingebaut. Jetzt installiert der Klempner die Duschen und Toiletten. „Damals mussten sich die Spieler unter der Pumpe säubern“, sagt Offeney schmunzelnd. Der Sportplatz sei damals eine Wiese mit zwei Toren gewesen, sagt er. „Und wenn der Rasen zu lang war, wurden die Schafe über den Sportplatz getrieben.“

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