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Wehling baut den Ganztagsbetrieb auf

Jeinsen Wehling baut den Ganztagsbetrieb auf

Die 39-jährige Maresa Wehling ist die neue Leiterin der Leinetalschule. Der Vertrag der studierten Förderschullehrerin geht über zwei Jahre. In diesem Zeitraum wird sie die Weichen für die Zukunft der Schule stellen: mit dem Aufbau eines Ganztagsbetriebs

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Die neue Leiterin der Leinetalschule, Maresa Wehling, baut den Ganztagsbetrieb auf.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen. Wehling ist im Landkreis Hildesheim aufgewachsen und hat nach dem Abschluss der Realschule zunächst eine Ausbildung als Hotelfachfrau gemacht. Auf dem zweiten Bildungsweg studierte sie dann in Kiel und Flensburg Förderschullehramt. Ihre Masterarbeit schrieb sie über die Themen Organisation und Management. "Ich mochte immer schon beide Seiten. Den Umgang mit Menschen wie auch das Organisieren im Hintergrund", sagt sie.

Bis zum Sommer war sie stellvertretende Rektorin an der Calenberger Schule in Pattensen-Mitte. Als die Stelle frei wurde, bot ihr die Landesschulbehörde die Leitung der Grundschule in Jeinsen an. Dafür ist sie mit ihrem Studium allerdings überqualifiziert. "Ich fürchte, nach zwei Jahren wird die Behörde die Stelle wieder neu besetzten", sagt sie. Durch die in Niedersachsen eingeführte Inklusion gebe es viele Änderungen im Bereich des Förderschullehramts. "Die Zukunft ist kaum planbar. Ich würde gerne mal irgendwo ankommen", sagt Wehling, die zurzeit auch noch als Inklusionskraft an der Erich-Kästner-Schule in Laatzen beschäftigt ist.

Jetzt freut sich Wehling aber erstmal auf zwei Jahre an der Leinetalschule. "Die Schule ist toll", sagt sie und bezieht das auf Kollegen, Schüler wie auch die Landschaft. Ihre große Aufgabe wird es sein, den Ganztagsbetrieb an der Schule aufzubauen, der 2017 beginnen soll. "Wenn die Schule auch in Zukunft Bestand haben soll, ist dieses Projekt aus meiner Sicht unerlässlich", sagt sie. Im nächsten Jahr werden an der Schule drei neue Kollegen in Teilzeit beginnen. Mit ihnen zusammen soll dann das entsprechende Konzept erarbeitet werden. 

Wehling wünscht sich, dass noch mehr Eltern in den Förderverein eintreten. Um die Existenzberechtigung der kleinsten Grundschule im Stadtgebiet auch nach außen vertreten zu können, sei es wichtig, dass sie auch im Ort von allen Beteiligten getragen werde.

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