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Marion Kimpioka bleibt Ortsbürgermeisterin

Hüpede / Oerie Marion Kimpioka bleibt Ortsbürgermeisterin

Überraschung im Ortsrat Hüpede-Oerie: Bei der konstituierenden Sitzung wurde Marion Kimpioka wieder zur Ortsbürgermeisterin gewählt. Ihr Stellvertreter wurde Hans-Friedrich Wulkopf (Freie Wähler). Die CDU, die bei der Kommunalwahl meisten Stimmen erhalten hatte, ging leer aus.

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Neues Führungsduo für Hüpede und Oerie: Ortsbürgermeisterin Marion Kimpioka und ihr Stellvertreter Hans-Friedrich Wulkopf.

Quelle: Kim Gallop

Hüpede / Oerie. Der Schulungsraum der Feuerwehr Hüpede war am Dienstagabend voll besetzt, einige der knapp 40 Zuhörer mussten stehen. Zunächst wurden die neu gewählten Ortsratsmitglieder förmlich verpflichtet, per Handschlag von Bürgermeisterin Ramona Schumann. Es sind Marion Kimpioka (SPD), Horst Dobslaw und Margret Zieseniß (beide CDU) sowie Wulkopf und Udo Mensing (beide Freie Wähler). Zur Ortsbürgermeisterwahl, die Horst Dobslaw (CDU) leitete, wurde zur Verblüffung der meisten Anwesenden nur eine Kandidatin vorgeschlagen: Kimpioka - von ihr selbst. Bei der geheimen Wahl erhielt sie fünf von fünf möglichen Stimmen.

Kimpioka übernahm sogleich die Sitzungsleitung und bat darum, Kandidaten für den Stellvertreterposten vorzuschlagen. Zieseniß schlug Dobslaw vor und Mensing schlug Wulkopf vor. Dobslaw erhielt in geheimer Wahl zwei Stimmen, Wulkopf wurde mit drei Stimmen zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt.

Der gesamte Vorgang ist menschlich heikel. Kimpioka war im Januar 2013 zur Ortsbürgermeisterin gewählt worden - auf Vorschlag der CDU. Sie war bis dahin Stellvertreterin gewesen. Ortsbürgermeister war damals Wulkopf. Nach einer Vertrauenskrise mit der CDU hatte Wulkopf sein Amt niedergelegt und war auch aus der Partei ausgetreten. Inzwischen gehört er als Ortsrats- und Ratsmitglied den Freien Wählern an.

Dobslaw gab noch während der Ortsratssitzung eine Erklärung ab. Die CDU habe sich nicht um das Amt des Ortsbürgermeisters beworben, "weil uns früh klar war, dass wir keine Mehrheit bekommen", sagte er. Die CDU habe sich deshalb dazu entschlossen, Kimpioka zu unterstützen, mit der es eine gute Zusammenarbeit gegeben habe. "Andere Konstellationen wären für uns problematisch geworden." Am Mittwoch verwies Dobslaw darauf, dass Kimpioka 2013 "mit Unterstützung der CDU ins Amt gewählt" worden sei. "Leider wurde diese Zusammenarbeit zum Wohle der Orte Hüpede und Oerie einseitig von der SPD aufgekündigt."

Kimpioka selbst sagte am Mittwoch, ihre einstimmige Wiederwahl habe sie "auch verblüfft". Auf die Frage nach der Entscheidung für Wulkopf verwies sie darauf, dass der Wählerwille zu respektieren sei. Schließlich habe Wulkopf bei der Kommunalwahl die meisten persönlichen Stimmen bekommen.

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