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Initiativen wollen sich vernetzen

Pattensen Initiativen wollen sich vernetzen

Die Gründung eines Bundesnetzwerks haben gut 30 Leitungspersonen von Mehrgenerationenhäusern (MGH) aus der ganzen Bundesrepublik bei einem Treffen in Pattensen vorbereitet. Sie wollen damit als zusätzliche Auffangstation für Menschen in Not zur Verfügung stehen.

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Annette Köppel (von links), Geschäftsführerin des MGH Pattensen, Bürgermeisterin Ramona Schumann und Annemarie Gerzer-Sass begrüßen die Mitglieder des Expertennetzwerks.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Begrüßt wurden die Teilnehmer im Gemeindezentrum St. Lucas von Bürgermeisterin Ramona Schumann. „Ich bin auch Netzwerkerin“, sagte sie. Sie lobte die Rolle der MGH, die den Wegfall der althergebrachten sozialen Strukturen auffangen. „Hier haben die Generationen die Möglichkeit, miteinander zu sprechen.“ Das zweitägige Treffen wurde von Annemarie Gerzer-Sass von der Serviceagentur MGH moderiert. Sie unterstrich, wie wichtig der Wissensaustausch unter den Einrichtungen ist, etwa bei der Bewältigung der immer wiederkehrenden Frage nach der Finanzierung. „Man braucht Gesichter und Stimmen, die gehört werden“, sagte sie, um bei den Verhandlungen mit den Geldgebern - Bund, Land, Kommune - Erfolg zu haben. Landesnetzwerke gibt es bereits in 16 Bundesländern, diese hatten Delegierte entsandt. Eine von drei niedersächsischen Delegierten ist Annette Köppel, Geschäftsführerin des MGH Pattensen. Außerdem gibt es seit 2009 das Expertennetzwerk, in dem inhaltlich gearbeitet wird.

Moderatorin Gerzer-Sass hofft, dass bis 2017 das Bundesnetzwerk als Ansprechpartner von Bund und Mehrgenerationenhäusern auftreten kann. „Die Landesnetzwerke bleiben besehen, damit sie auf die jeweilige Landespolitik reagieren können.“

Annette Köppel sieht die Aufgabe des MGH Pattensen auch künftig darin, Familien ein Netzwerk zu bieten, die neu in die Stadt ziehen und keine Familienmitglieder in der Nähe haben. Eine weitere Zielgruppe sind Senioren, die von ihren Kindern nach Pattensen geholt wurden. Auch sie stehen ohne Kontakte da, wenn die Kinder tagsüber arbeiten. „Das findet sich auch im ländlichen Raum.“

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