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Autos bespritzen die weiße Hauswand

Jeinsen Autos bespritzen die weiße Hauswand

Über die im Rahmen der Dorferneuerung sehr attraktiv gepflasterte Ippenstedter Straße vor ihrem Haus kann sich Familie Ermer aus Jeinsen nicht freuen. Das Regenwasser fließt nicht mehr richtig ab. Fährt ein Auto vorbei, spritzt das Wasser an die weiß gestrichene Hauswand.

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Die Fläche direkt am weißgestrichenen Haus der Familie Ermer an der Ippensteder Straße wird von Autos überfahren und dann spritzt das Wasser.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen. Vor der Neugestaltung der Straße, die im Rahmen des Ausbaus der Ortsdurchfahrt in diesem Jahr saniert wurde, war der Bereich direkt am Einfamilienhaus von Margarete und Jürgen Ermer mit feinem Kies bedeckt. Der Streifen an den Häusern dient als Gehweg, einen ausgebauten Gehweg gibt es wegen der engen Platzverhältnisse nicht.

Dieser Abschnitt der Ippenstedter Straße war bei der Dorferneuerung vor einigen Jahren zurück gestellt worden. Mit dem Ausbau der Ortsdurchfahrt in 2016 und 2017 wurden dort auch die Kanäle sowie die Fahrbahn erneuert. Die neue Gosse liegt in der Mitte, nach rechts und nach links fällt die Straße ab. Die Ippenstedter Straße, die im fraglichen Bereich von der Vardegötzer Straße zur Einmündung der Bürgermeister-Rasch-Straße führt, ist abschüssig. Wer bei Regen dort die Ippenstedter Straße hinab schaut kann gut erkennen, dass das Wasser mittig die Gosse hinabfließt, aber auch neben der gewölbten Pflasterung vorbei.

Weil es dort so eng ist, fahren häufig Autos und auch Lastwagen über den Schotter-Streifen am Haus, wenn sie anderen Fahrzeugen ausweichen müssen. Nach Darstellung der Hausbesitzer war der alte Kies sehr verdichtet, so dass keine Fahrspuren entstanden. Dass Regenwasser konnte aber versickern, Probleme mit Pfützen gab es nicht.

Jetzt ist der Streifen mit Schotter bedeckt. Dass dort regelmäßig Autos drüber weg fahren, ist deutlich zu erkennen: Es haben sich Rinnen und Löcher gebildet. Sie laufen bei Regen voll, fährt dann ein Auto durch diese Pfützen, spritzt das Schmutzwasser an die Fassade. Verschärft wird das Problem noch dadurch, dass sich viele Autofahrer nicht an die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Kilometer in der Stunde halten.

Margarete Ermer hat sich im Juni erstmals an das Tiefbauamt der Stadt Pattensen gewandt. Sie berichtete von den Schäden an der Gehweg-Fläche und der Hauswand und dokumentierte den Zustand mit Fotos. Nach einigem Schriftverkehr und einer erneuten Beschwerde kam im August ein Mitarbeiter des Sachgebiets Tiefbau und hat sich das Problem vor Ort angeschaut. Nach Auskunft von Margarete Ermer habe der Mitarbeiter zugesagt, dass nach einer Lösung gesucht wird. "Seitdem haben wir nichts mehr von der Stadt gehört."

Nach den starken Regenfällen in den vergangenen Wochen hat sich Margarete Ermer Anfang Oktober nochmals an die Stadt gewandt. Sie hat erneut die Verschmutzung an der Hauswand dokumentiert und die Verwaltung aufgefordert, die Wand fachmännisch säubern zu lassen und die Kosten dafür zu übernehmen. Auf Anfragen dieser Zeitung Anfang Oktober bei der Stadtverwaltung hat diese noch nicht Stellung genommen.

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