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Neubaugebiet in Schulenburg geplant

Schulenburg Neubaugebiet in Schulenburg geplant

Die Stadt kommt kostengünstig zu einem Neubaugebiet: Der Pattenser Arndt Brinkmann will als privater Investor in Schulenburg 22 Grundstücke erschließen lassen. Auf den ehemaligen Gartenbauflächen sollen 22 Grundstücke in der Größe von 600 bis 1000 Quadratmeter entstehen. 

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Am südwestlichen Ortsausgang von Schulenburg sollen 22 neue Baugrundstücke entstehen. 

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen. „Das ist schon ordentlich“, sagt der Erste Stadtrat Axel Müller im Hinblick auf das geplante Neubaugebiet in Schulenburg. Auf den ehemaligen Gartenbauflächen gegenüber der Tennisplätze am südwestlichen Ortsausgang sollen 22 Grundstücke in der Größe von 600 bis 1000 Quadratmeter entstehen. Insgesamt umfasst der Bereich 16 600 Quadratmeter.

Die Stadt und der Investor Arndt Brinkmann wollen jetzt einen entsprechenden städtebaulichen Vertrag abschließen. Brinkmann verpflichtet sich, auf seine Kosten einen Städteplaner zu beauftragen, der den Entwurf für einen Bebauungsplan erstellt. Möglicherweise ist zudem eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich, der die Stadtentwicklung im Groben regelt. Sollten weitere Kosten entstehen, etwa für ein Lärmschutzgutachten oder naturschutzfachliches Gutachten, wird der Investor diese ebenfalls übernehmen.

Im Raumordnungsprogramm der Region Hannover ist das Gebiet als „ländlich strukturierte Siedlung mit Zusatzfunktion Wohnen“ eingestuft. Daran soll sich auch nichts ändern, weshalb die Region mit den Bauplänen einverstanden ist. Die Stadtverwaltung begrüßt die Planung. „Ein Neubaugebiet bietet sich in dem Bereich an“, sagt Müller. Er geht zurzeit davon aus, dass auch die Kommunalpolitiker keine Einwände haben werden. „Wenn der Rat den Vertrag beschließt, könnte die Erschließung bereits im nächsten Jahr beginnen.“

Ortsbürgermeister Joachim Schneider (UWG) sieht das Baugebiet ebenfalls positiv. „Es schließt eine Lücke in unserem Ortsbild“, sagt er. Der Ortsrat wurde bereits über die Planungen informiert und begrüßt diese ebenfalls. „Über Neubürger freuen wir uns. Wir müssen nur früh genug planen, ob die Kapazitäten des Kindergartens und der Grundschule reichen.“ Der städtebauliche Vertrag soll zunächst im Ortsrat beraten werden. Der Termin ist aber noch unklar.

Von Tobias Lehmann

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