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Ganztagsschule: Ortsrat fordert Geld

Jeinsen Ganztagsschule: Ortsrat fordert Geld

Eine wichtige Ergänzung zum Haushalt hat der Ortsrat Jeinsen beantragt: Die Mitglieder fordern, dass für die Einrichtung der Ganztagsschule 50.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

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Damit die Leinetalschule Ganztagsunterricht bekommt, fordert der Ortsrat Jeinsen 50.000 Euro im Haushalt.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen. Die Politik hofft, dass mit dem Ganztagsbetrieb die Leinetalschule attraktiver wird und weniger Schüler an anderen Grundschulen angemeldet werden. Von der Stadtverwaltung kam zudem die Anregung, die Ganztagsbetreuung privat zu organisieren, bis der Schulbetrieb in 2017 startet.

Ortsbürgermeister Günter Kleuker (UWJ) hatte bei der jüngsten Ortsratssitzung einen Überblick über die Jeinsen betreffenden Punkte im Haushaltsentwurf für 2016 und 2017 gegeben. Die geplante Erhöhung der Grundsteuer A und B von 400 auf 430 Punkte wird in Jeinsen skeptisch gesehen. "Wenn das Geld für Kitas und Schulen ausgegeben wird, ist es okay", sagte Kleuker.

Es sei allerdings aufgefallen, dass in Pattensen-Mitte mit dem Mühlenfeld das nächste große Baugebiet geplant ist. Da müsse dann doch wieder in die fehlende Infrastruktur investiert werden - in Kitas, Schulen und die Feuerwehr. "Das gefällt uns in den Dörfern nicht", sagte Arnold Schröder (UWJ). "Was für Folgekosten fallen da an?", fragte Oliver Alt (UWJ). Der Ortsrat beantragte, dass die Stadtverwaltung aufzählt, was an Folgekosten zu erwarten ist und wie hoch die Steuereinnahmen durch die Neubürger sind. Schröder regte zudem an, Bauwillige von der Kernstadt "auf die Ortsteile umzuleiten". Bei einer Umfrage hätten viele erklärt, dass sie auch in die Ortsteile ziehen würden.

Nach Auskunft von Kleuker stehen für Jeinsen im Haushalt 320.000 Euro für die Böschungssicherung an der Beeke. Außerdem sind 220.000 Euro für die Verbesserung des Hochwasserschutzes eingeplant sowie die Haushaltsmittel für den Ortsrat in Höhe von 791 Euro.

Kleuker merkte an, dass ihm eine Prioritätenliste mit den als nächstes zu sanierenden Straßen fehle. Heike Hessenkamp, Fachbereichsleiterin Finanzen, erklärte, dass lediglich das Straßenkataster fertig sei, in dem die Straßen von der Fläche her aufgenommen sind. "Das Zustandskataster ist noch in Arbeit."

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