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Planänderung einstimmig - aber mit Bauchschmerzen

Pattensen-Mitte Planänderung einstimmig - aber mit Bauchschmerzen

Für Bauwillige im neuen Wohngebiet Pattensen Mitte-Nord zeigt sich ein Lichtblick. Der Ortsrat hat sich am Dienstagabend einstimmig dafür ausgesprochen, den Bebauungsplan den Gegebenheiten anzupassen. Bei der Erschließung durch den Bauinvestor Werretal war es zuvor zu Unregelmäßigkeiten gekommen.

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Dritter Bauabschnitt, Pattensen Mitte-Nord: Die Bautätigkeit ist immens, aber wer noch keine Genehmigung hat, muss wegen der Streitigkeiten warten.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Bis der neue Bebauungsplan rechtskräftig ist, werden noch einige Monate vergehen. Darauf wies der Erste Stadtrat Axel Müller in der Ortsratssitzung Pattensen-Mitte hin. Wichtig für die Grundstücksbesitzer sei jedoch zunächst, dass die politischen Gremien sich dafür aussprechen, den bestehenden Plan zu ändern.

Dies sei notwendig, da es bei der Erschließung des dritten Abschnitts des Baugebiets Pattensen Mitte-Nord durch den Bauinvestor Werretal zu Abweichungen vom vorliegenden Bebauungsplan gekommen ist. In dem Gebiet gebe es etwa 130 Bauplätze, die zu zwei Dritteln von Werretal und zu einem Drittel von der Stadt vermarktet werden. "Auf einigen Grundstücken kann praktisch nicht mehr gebaut werden, da sie zu nah an der Straße liegen oder in einen Bereich hineinragen, der als Grünfläche gekennzeichnet ist", sagte Müller. 

Die Region Hannover erteilt als Bauaufsicht deshalb seit etwa zwei Monaten keine Baugenehmigungen mehr. Die Behörde hat Müller zufolge jedoch zugesagt, dass ihr der politische Willen aus Pattensen für einen geänderten Bebauungsplan ausreichen wird, um die Genehmigungen wieder zu erteilen. Am Donnerstag, 18. August, wird der Rat der Stadt die endgültige Entscheidung treffen. Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr im Ratskeller. 

Das Erstellen eines neuen Bebauungsplans wird die Stadt rund 10.000 Euro kosten, erläuterte Müller. Zurzeit werde mit Werretal über eine Kostenerstattung verhandelt. Sollte es diese nicht geben, könne über andere Lösungen nachgedacht werden, deutete Müller einen juristischen Weg an.

Im Ortsrat gab es vor der einstimmigen Empfehlung, den Bebauungsplan zu ändern, keine lange Diskussion. Ortsbürgermeister Günter Bötger (CDU) sagte: "Unsere Entscheidung ist eindeutig, weil wir den Bauherren helfen wollen. Doch gegenüber dem Bauinvestor Werretal bleiben Bauchschmerzen zurück."

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