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Haltestelle: Ortsrat will Geld sparen

Pattensen-Mitte Haltestelle: Ortsrat will Geld sparen

Ortsrat Pattensen wählt bei der barrierefreien Haltestelle Hiddestorfer Straße die günstigere Lösung. Mit Mehrheit empfahlen die Mitglieder am Mittwochabend, die alte Busbucht nicht komplett zurück zu bauen. So spart die Stadt Pattensen knapp 30.000 Euro.

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Der Ortsrat ist für die wirtschaftlichere Lösung bei der künfitigen Gestaltung der Bushaltestelle Hiddestorfer Straße in Richtung Pattensen/ ZOB.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Der barrierefreie Umbau wird öffentlich gefördert, allerdings nicht in voller Höhe. Ortsbürgermeister Günter Bötger  und Julia Recke (beide CDU) plädierten für die teurerer aber ansehnlicherer Variante.  Christian Bock (CDU) und Gerhard Dettmer (SPD) wiesen auf das massive Defizit der Stadt hin und mahnten Sparsamkeit an. Die Mehrheit des Ortsrats schloss sich ihnen an.

Einstimmig empfahl der Ortsrat die Erneuerung der Hahnenstraße. Dort werden sowieso Kanalisation und Trinkwasserleitungen saniert. Im Hauhalt sollen dafür 135.000 Euro für die Kanalisation, 55.000 Euro für die Trinkwasserleitungen und 170.000 Euro für den Straßenbau eingeplant werden. Die Gestaltung soll sich an den Straßen orientieren, die im Zuge der Altstadtsanierung erneuert wurden. Dettmer beantragte, dass aus Spargründen nicht das sogenannte Klosterpflaster gewählt wird, sondern eine etwa halb so teure Asphaltdecke. Die wurde mit eine Enthaltung empfohlen. Sämtliche Kosten hat die Stadt zu tragen.

Ebenfalls einstimmig wurde vom Ortsrat empfohlen, die Veränderungssperre für den Bebaungsplan "Steintoranger" (Scheunenviertel) um ein Jahr zu verlängern. Wie Mathias Greve von der Allgemeinen Bauvewaltung erläuterte, betrifft dies nicht die Teilfläche, auf der das neue Rathaus gebaut werden soll. "Dafür gibt es ja bereits einen neuen Bebauungsplan." Es betrifft das übrige Areal, wo einmal Wohnhäuser stehen sollen. Nach Auskunft von Greve haben sich die Grundstückeigentümer zu einer Interessengemeinschaft zusammen getan. Die  Stadt erwartet, dass sich diese Gemeinschaft einen Bauträger sucht und dann der Stadt einen Vorschlag zur Gestaltung vorlegt. Damit bis dahin keiner der Beteiligten einen baulichen Alleingang unternimmt, soll die Veränderungssperre verlängert werden.

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