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CDU will Schulweg sicherer machen

Pattensen CDU will Schulweg sicherer machen

Die CDU-Ratsfraktion will den Schulweg sicherer machen. Besonders im Fokus: das verbotene Halten vor der Grundschule Marienstraße. Bei einem Ortstermin mit der Stadt machte die CDU Vorschläge.

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Fachbereichsleiter Jörg Laszinski (Dritter von links) erläutert den Teilnehmern des Rundgangs die Besonderheiten der Schulwege in Pattensen-Mitte.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen. Links, rechts, links. So lautet die klassische Guckregel für Kinder, bevor sie eine Straße überqueren. Doch selbst wenn Ratsfrau Julia Recke (CDU) das mit ihrem Sohn auf dem Weg zur Grundschule Pattensen befolgt, steht sie an der Marienstraße „manchmal bis zu fünf Minuten“. Das erläuterte sie in einem Rundgang von CDU-Mitgliedern sowie Vertretern von Verwaltung und Elternrat der Grundschule zum Thema Schulwegsicherung in Pattensen-Mitte.

Grund für die Wartezeit sind Eltern, die ihr Kind mit dem Auto direkt vor die Tür der Schule fahren, obwohl ein Halten dort nicht erlaubt ist. Für Eltern aus dem Neubaugebiet wäre es laut Recke zum Beispiel eine Alternative, am Bruchweg zu parken. Dort könnten die Kinder in Ruhe aussteigen und dann über den Bruchwiesenweg zur Schule gehen.

Fachbereichsleiter Jörg Laszinski stimmt zu. Er möchte zunächst dennoch darauf verzichten, die städtische Politesse in dem Bereich häufiger einzusetzen. „Ich halte es für besser, an die Einsicht der Eltern zu appellieren“, sagt er. Der Vorsitzende und schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jonas Soluk, schließt sich an und setzt auf Dialog. „Der Beginn eines Schuljahres bietet sich immer besonders an, um zum Beispiel an Elternabenden auf bestimmte Themen hinzuweisen“, sagt er.

Weiterhin schlagen die CDU-Mitglieder vor, während der Bauarbeiten in der Altstadt einen temporären Zebrastreifen an der Dammstraße in Höhe der Straße Am Wall anzulegen, damit Kinder sicher die Straße überqueren können.

Die CDU hält es für sinnvoll, einen aktuellen Schulwegeplan aufzulegen, sobald die Marktplatzsanierung beendet ist. Mit der Umgestaltung des Platzes ändern sich auch Verkehrsströme in Pattensen-Mitte. Die Verwaltung wird zudem gebeten, die Umsetzung eines ganzheitlichen Verkehrsentwicklungsplans zu prüfen, wie ihn die Nachbarstadt Hemmingen gerade für rund 50.000 Euro neu auflegen lässt.

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