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KGS bekommt Open-Air-Bühne

Pattensen KGS bekommt Open-Air-Bühne

Der Vertrag ist unterzeichnet: Das Unternehmen Depenbrock übernimmt die Sanierung der KGS Pattensen für 22 Millionen Euro. Die Schüler dürfen sich auf eine moderne Anlage freuen, unter anderem mit einer Open-Air-Bühne.

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Fröhliche Vertragsunterzeichnung: Bürgermeisterin Ramona Schumann und Prokurist Markus Kellner.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen. Ein Projekt dieser Größenordnung wird es in Pattensen auf absehbare Zeit vermutlich nicht mehr geben. 22,1 Millionen Euro investiert die Stadt in die Sanierung der Ernst-Reuter-Schule. Das haben Bürgermeisterin Ramona Schumann und Markus Kellner, Prokurist der Firma Depenbrock, am Montagabend in der Aula der Schule offiziell besiegelt. Das mittelständische Familienunternehmen mit acht Standorten in Deutschland, unter anderem in Hannover, hatte sich in einer europaweiten Ausschreibung durchgesetzt. Für die vor 87 Jahren als Fuhrunternehmen gegründete Baufirma arbeiten heute rund 800 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz liegt bei 350 Millionen Euro.

Für die Detailplanung der Sanierung ist das Architekturstudio pm mit Sitz in Minden zuständig. Geschäftsführer Oliver Zech stellte den Entwurf vor. Als einer der Höhepunkte ist eine Open-Air-Bühne auf dem Schulhof geplant. „Das wird fast wie ein klassisches Theater“, sagte Zech. Geplant sind zwei u-förmige Hauptgebäude, die nebeneinander liegen und durch eine sogenannte Schulstraße verbunden werden. Für die Entwürfe haben die Architekten mit Vertretern der Stadt und der Schule zusammengearbeitet. „Wir konnten nicht alle Wünsche erfüllen, aber wir liegen bei mehr als 90 Prozent“, sagte Zech.

Folgender Zeitplan ist vorgesehen: Die Arbeiten am Neubau sollen dieses Jahr beginnen und Ende 2016 abgeschlossen sein. Es folgt die Sanierung des A-Traktes, der Abriss des B-Traktes und als Letztes der Neubau einer weiteren Sporthalle. Das Ende des Projekts ist für Februar 2018 geplant.

Dem Umfang des Projekts angemessen, dauerten auch die Vorbereitungen entsprechend lang. Das mehrstufige Vergabeverfahren war erst nach mehr als einem Jahr abgeschlossen. „Die europaweite Ausschreibung musste sehr konkret sein. Wir haben Vorgaben bis zur letzten Steckdose gemacht“, sagte der Erste Stadtrat Axel Müller. Die Firma Depenbrock konnte sich unter anderem mit zusätzlichen Angeboten profilieren. So werden in den Fluren der Schule LED-Leuchten installiert, obwohl dies keine zwingende Voraussetzung war. Bürgermeisterin Schumann bedankte sich bei ihren Mitarbeitern. „Das war die ganz hohe Vergabeschule“, sagte sie.

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