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Kuscheldecken für Flüchtlingskinder

Pattensen Kuscheldecken für Flüchtlingskinder

„Mini decki - meine Decke“: So heißt auf Schwyzerdeutsch die in der Schweiz gestartete Kampagne, Flüchtlingskindern eine eigene, kuschelige Decke zukommen zu lassen, die ihnen in ihrer neuen, unbekannten Heimat schneller ein Gefühl der Geborgenheit vermittelt. Pattenser haben jetzt diese Idee aufgegriffen.

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Über eine eigene Decke zum Kuscheln freuen sich Layal (9) und ihr Cousin Adam (5) mit Sabine Eilers (hinten von links), Martina Götz, Ramona Schumann, Hassan Alaswad und seiner Schwester Kenaz Alaswad.

Quelle: Torsten Lippelt

Pattensen. 30 dieser Decken haben im Pattenser Mehrgenerationenhaus Mobile nun Sabine Eilers und Martina Götz an Flüchtlingsfamilien übergeben. Denn die beiden Pattenserinnen haben diese gefühlvolle Idee aufgegriffen und damit begonnen, deutschlandweit mittels Internet diesbezüglich ein Netzwerk aufzubauen - mit inzwischen weit mehr als 30 Aktiven. Auch vor Ort lassen sie mithilfe zahlreicher fleißiger Hände große und farbenfrohe Decken aus Kinderbettwäsche oder Baumwolle nähen. Zu den ersten freudigen Empfängern gehören der fünfjährige Adam und seine neunjährige Cousine Layal, die erst vor Kurzem mit ihren Familien aus dem syrischen Dara gekommen sind.

Insgesamt 30 „Mini deckis“ haben Sabine Eilers und Martina Götz zu Mobile mitgebracht. „Aber wir brauchen weitere Helfer, Stoffe und Spenden“, verweist Eilers Unterstützer auf die Webseite minidecki.de. „Decken können auch im St.-Lucas-Kindergarten an der Usedomer Straße abgegeben werden“, sagt Martina Götz.

Mehrgenerationenhaus-Leiterin Annette Köppel unterstützt das vorbildliche Projekt: „Wir haben uns als Treffpunkt für örtliche Familien gern zur Übergabe der Decken angeboten. Denn bei uns entstehen nicht nur Kontakte zwischen deutschen und Flüchtlingsfamilien, sondern aus diesen werden Neubürger unserer Gesellschaft.“

Torsten Lippelt

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