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Rathaus fordert neue Stellen

Pattensen Rathaus fordert neue Stellen

Wenig amüsiert hat der Finanzausschuss von Pattensen auf eine Vorlage der Stadtverwaltung reagiert. Darin wird vorgeschlagen, mit einem Nachtragshaushalt sechseinhalb neue Stellen zu genehmigen.

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Die Mitarbeiter im Rathaus sollen mehr als ein halbes Dutzend neue Kollegen bekommen.

Quelle: Archiv

Pattensen. „Das ist ja ein ganz schöner Schlag aus der Suppenterrine“, sagte Dirk Meyer, Sprecher der Unabhängigen von UWG und UWJ. Ihm erschien dieser plötzliche Bedarf seltsam. „Wir haben doch erst vor drei Monaten den Haushalt genehmigt.“

Die Pattenser Verwaltung ist mit derzeit etwa 115 Mitarbeitern relativ übersichtlich. Mehr Personal wird für die Kämmerei, den Stadtbetriebshof und das Bürgerbüro benötigt. Andrea Steding, die für den Personalbereich verantwortlich ist, erläuterte, dass es in einigen Bereichen Langzeiterkrankte gibt. So müssen etwa Mitarbeiter des Betriebshofs die Schulhausmeister vertreten. Dazu kommen in anderen Bereichen Ausfälle wegen Elternzeit. Steding hatte es nicht leicht, die Dringlichkeit für die Stellen zu erläutern. Denn in dem öffentlich tagenden Ausschuss musste die Vertraulichkeit gewahrt bleiben.

Etwas deutlicher wurde Steding beim Team Zentrale Geschäftsbuchhaltung (GBH). In diesem Bereich, der zur Kämmerei gehört, sollen alle Buchungen zentral bearbeitet werden und nicht mehr in den einzelnen Fachbereichen. Diese neue Abrechnung sollte bislang „stellenneutral“ erfolgen, ohne zusätzliche Einstellungen. „Das war eine Leitungsentscheidung, dass das so geht“, sagte Steding, „aber das war eine Fehleinschätzung.“ Die GBH müsse dringend verstärkt werden, es gehe auch um die Gesundheit der Mitarbeiter.

Werner Fischer (Freie Wähler) fragte, warum das Problem vorher nie erwähnt worden sei. Thomas Vogel (SPD) schlug vor, nicht gleich so viele Stellen, sondern für die GBH eine außerplanmäßige Stelle zu beantragen. „Damit wir uns leichter tun.“ Er beantragte schließlich, die Drucksache in die Fraktion zu ziehen. So wird erst nach der Sommerpause über das Thema entscheiden.

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