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Verwaltung plant eine neue Doppellösung

Pattensen Verwaltung plant eine neue Doppellösung

Die Stadt Pattensen will künftig statt einer gleich zwei ehrenamtliche Behindertenbeauftragte einsetzen. Im Haushalt für 2017 sind dafür zusätzlich 1200 Euro vorgesehen - mit der bisherigen Amtsinhaberin hat allerdings noch niemand darüber gesprochen.

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Die Behindertenbeauftragte Elke Maßmann überwindet unter den Augen von Fachbereichslleiter Jörg Laszinski (links) und mit Hilfe von Ehemann Peer Maßmann die Stufen auf der mobilen Rampe.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Als Begründung für die angedachte Doppellösung auf der Position der Behindertenbeauftragten nannte Jörg Laszinski den deutlich größeren Arbeitsaufwand. "Durch die unterschiedlichen Baumaßnahmen hat der Aufgabenbereich stark zugenommen", sagte der Fachbereichsleiter in der Sitzung des Ausschusses für Familie, Jugend und Soziales. "Wir sehen in einer zweiten Stelle eine deutliche Verbesserung der Situation."

Allerdings sorgt der Vorstoß der Verwaltung bei Elke Maßmann, die seit zehn Jahren den Posten der Behindertenbeauftragten ausübt, für erhebliche Irritation. "Mit mir hat bislang noch niemand gesprochen, und offiziell weiß ich auch gar nichts von diesen Plänen", erklärte sie. Laszinski bestätigte, dass es bislang kein Gespräch mit Maßmann gegeben habe - will das aber nachholen. "Wir wollen erst mit allen Beteiligten sprechen, ehe wir eine Entscheidung treffen", sagte er.

Dass bereits vor diesen Gesprächen die Summe für die monatlichen Aufwandsentschädigung der zweiten Stelle in den Haushalt eingestellt werden sollen, läge ausschließlich daran, dass sich die Verwaltung die Möglichkeit erhalten wolle, eine zweite Behindertenbeauftragte einzustellen. Das habe nichts mit einer Berwertung der Arbeit von Maßmann zu tun. Die ist seit Anfang dieses Jahres nur noch kommissarisch in ihrem Amt, da der Berufungszeitraum von fünf Jahren angelaufen ist. Die Behindertenbeauftragte hat sich aber nach eigenen Angaben erneut auf die Stelle beworben - ebenso wie eine weitere Kandidatin, die die Doppelspitze künftig vervollständigen könnte.

Am Rande der Sitzung wurde zudem bekannt, dass es einen Kandidaten für die Nachfolge von Frank Förster als zweitem Seniorenbeauftragten neben Heidi Friedrichs gibt. Nach Informationen dieser Zeitung könnte Helmut Krause, der bereits als Mitglied des Wegeteams ehrenamtlich in Pattensen tätig ist, den Posten übernehmen. Er soll in der nächsten Ausschusssitzung Ende Mai oder Anfang Juni vorgestellt werden.

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