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Ausschuss: Werretal soll zahlen

Pattensen-Mitte Ausschuss: Werretal soll zahlen

Pattensens Politiker wollen den Bauinvestor Werretal nicht aus der Verantwortung entlassen. Die Mitglieder des Bauausschusses sprachen sich einstimmig für eine Änderung des Bebauungsplans im Baugebiet Mitte-Nord aus. Doch Werretal soll die Kosten von rund 10.000 Euro übernehmen.

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Dritter Bauabschnitt, Pattensen-Mitte-Nord: Die Bautätigkeit ist immens, aber wer noch keine Genehmigung hat, muss wegen der Streitigkeiten warten.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Für die Grundstücksbesitzer im Bereich des dritten Abschnittes im Neubaugebiet Pattensen-Mitte-Nord ist eine weitere Hürde genommen. Nach der einstimmigen Empfehlung des Ortsrats, den Bebauungsplan zu ändern, folgte am Mittwochabend der Bauausschuss ebenfalls einstimmig. Die Änderung ist nötig, da es bei der Erschließung des Gebietes durch den Investor Werretal zu Abweichungen von dem bestehenden Bauplan kam. Die Region Hannover erteilt als Bauaufsicht deswegen seit zwei Monaten keine Baugenehmigung mehr.

Der Ausschussvorsitzende Heinrich Lindenberg (CDU) sagte: "Es ist mir unverständlich, wie ein Vermesser sich auf die Aussagen eines Unternehmens verlassen kann und keine offizielle Auskunft von der Stadt einholt." Den Ausschussmitgliedern war es deshalb wichtig, dass durch ihr Votum niemand aus der Verantwortung entlassen wird. Der Erste Stadtrat Axel Müller sagte, dass das "Geradebiegen eine rechtswidrigen Zustands" keinen Einfluss darauf hat, was zuvor passiert ist. Die Frage, wer in welcher Weise Schuld hat, sei jedoch kompliziert und könne zurzeit nicht eindeutig beantwortet werden.

Jens-Uwe Kiel (SPD) sagte, dass seine Partei dem Aufstellungsbeschluss zustimmen werde. Das ist zunächst nur die Willensbekundung der Politik, dass der Bebauungsplan geändert werden soll. Dem endgültigen Bebauungsplan will die Partei nur zustimmen, wenn Werretal in einem neuen städtebaulichen Vertrag zusichert, die entstehenden Kosten von rund 10.000 Euro zu übernehmen.

Manfred Patzaldt (UWG) wies darauf hin, dass in dem Gebiet keine Spielplätze geplant sind. "Was sollen die Kinder dort machen?", fragte er. Müller gab ihm Recht. "Das ist in der Tat ein Problem. Wir suchen bereits nach Alternativen", sagte er.

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