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CDU: Schulden eindämmen, Neugebiete ausweisen

Pattensen CDU: Schulden eindämmen, Neugebiete ausweisen

Die CDU Pattensen hat ihr Programm zur Kommunalwahl am 11. September veröffentlicht. Sie fordert unter anderem einen "effizienteren Stellenplan der Verwaltung", die Bestellung eines Jugendbeauftragten und mehr Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung.

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Stellen das Wahlprogramm der CDU vor (von links): Horst Bötger, Julia Recke, Georg Thomas, Svenja Blume, Günter Bötger und Jonas Soluk.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen. Die Kandidaten der CDU setzen in ihrem Programm verschiedene Schwerpunkte. "Wir haben uns zuvor mit den Bürgern in mehreren Veranstaltungen unterhalten. Gemeinsam aus ihren Wünschen und unseren Vorstellungen haben wir dann das Programm entwickelt", sagt Parteivorsitzender Jonas Soluk.

Ein wichtiger Punkt für die Partei sei es, die "rasante Schuldenpolitik einzudämmen", sagt Soluk. Auch die nachfolgende Generation solle noch finanziell in der Lage sein, ihre Welt zu gestalten. Eine Möglichkeit zu sparen sei es, Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten. "Da werden teilweise Stellen besetzt, für die es noch nicht einmal eine konkrete Aufgabenbeschreibung gibt", sagt Soluk.

Auf Steuererhöhungen will die Partei nach Möglichkeit verzichten. CDU-Kandidat Georg Thomas sagt: "Besser ist es, neue Baugebiete auszuweisen und Neubürger zu gewinnen." Dieser Aspekt sei gleich auf mehreren Ebenen wichtig, ergänzt Kandidat Horst Dobslaw. "Wenn die kleinen Grundschulen in Hüpede und Jeinsen erhalten bleiben sollen, brauchen wir junge Familien", sagt er. Die Partei will sich auch um die Ansiedlung eines Kinderarztes in Pattensen bemühen. 

Ebenso fordert die CDU einen Jugendbeauftragten zu bestellen. Diesen gab es bisher noch nie in der Stadt. "Es gibt Seniorenbeauftragte, wieso nicht auch jemanden für die Jugend?", fragt Soluk. Zudem solle das Ehrenamt stärker unterstützt werden. Dobslaw macht deutlich: "In anderen Orten gibt es zum Beispiel eine Ehrenamtskarte, die günstigeren Eintritt in Institutionen der Stadt gewährt. Das wäre ein Anfang." Dobslaw weist als ehemaliger Stadtbrandmeister unter anderem auf die große Leistung der ehrenamtlichen Feuerwehr hin. Soluk ergänzt, dass es endlich auch eine verlässliche Förderrichtlinie für Vereine geben müsse.

Die Partei kündigt auch an, sich für eine "Bürgerbeteiligung einzusetzen, die ihren Namen verdient". Für Soluk ist die Informationspolitik der Stadt nicht ausreichend. "Die Leute müssen mitgenommen werden. Das heißt, auch wenn der Stadt Fehler unterlaufen, sollten diese sofort eingeräumt werden", sagt er. Soluk kritisiert weiterhin, dass zu viele Verwaltungsvorlagen als nicht öffentlich eingestuft werden, obwohl ein öffentliches Interesse daran besteht.

Das Wahlprogramm kann auf der Internetseite cdu-pattensen.de abgerufen werden.

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