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Hallenbad wird fast barrierefrei

Pattensen Hallenbad wird fast barrierefrei

Momentan trennen im Hallenbad 20 Stufen die Besucher vom Schwimmbecken: Ein Problem vor allem für ältere Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Das soll sich nun ändern: Ein Treppenlift soll allen den Weg zum Schwimmen erleichtern. Dafür benötigt der Badförderverein Rettungsring noch Spenden.

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Rettungsring-Vorsitzender Klaus-Dieter Theur und die Badegäste Alice Stolpe (von links), Ruth Ebeling und Ingeborg Terzenbach freuen sich auf den neuen Treppenlift.

Quelle: Lisa Malecha

Pattensen. Bereits seit 2006 gebe es die Idee, das Bad zumindest in Teilen barrierefrei zu gestalten. „Der Treppenlift ist nur ein Schritt“, sagt Klaus-Dieter Theur, Vorsitzender des Rettungsrings. Nach und nach sollten auch andere Erleichterungen für Menschen mit Gehbehinderung entstehen. „Wir wollen einige Türen mit Drückern versehen, damit sie leichter zu öffnen sind“, sagt er. Auch Halteeinrichtungen in den Duschen sollen angebracht werden. „Außerdem wollen wir zwei chlorresistente Rollstühle und einen Rollator anschaffen.“

Natürlich wäre ein komplett barrierefreies Bad schön, sagt Theur. Doch das sei nicht nur eine Kostenfrage. Auch technisch seien einige Dinge schwer umzusetzen. Seit 2006 habe sich schon einiges im Bad verändert. „Rollstuhlfahrer können bereits in die Duschen und Umkleiden fahren und der Zugang zum Freibad wurde geebnet“, berichtet Geschäftsführer Fred Oeltermann. Auch eine behindertengerechte Umkleidekabine sei bereits vorhanden.

Immer wieder beobachte Theur, wie sich vor allem ältere Menschen mit Stock oder Rollator abmühten, die Stufen zu meistern. „Einige kommen deshalb nicht mehr zu uns“, sagt der Vorsitzende. So auch eine Freundin von Alice Stolpe. „Durch den Treppenlift könnte sie wieder mitkommen“, hofft Stolpe. Sie selbst habe auch Probleme, zum Beckenbereich und vor allem wieder runterzukommen. „Ich wurde an beiden Knien operiert“, sagt sie. Die Treppen seien eine wahre Hürde. Daher freue auch sie sich über den Lift, der ihr den Schwimmbadbesuch um einiges einfacher machen würde.

Lisa Malecha

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