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Schüler üben sich als Regionsabgeordnete

Pattensen/Laatzen Schüler üben sich als Regionsabgeordnete

88 Schüler aus Pattensen und Laatzen, Barsinghausen und Hannover haben von Montag bis Mittwoch beim Planspiel „Pimp Your Town“ hautnah Regionspolitik kennen gelernt.

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Die Schüler der Ernst-Reuter-Schule und der Calenberger Schule diskutieren im Haus der Region über kommunalpolitische Themen.

Quelle: Torsten Lippelt

Pattensen/Laatzen. Dazu waren insgesamt 29 Schüler der Klasse 9G3 der KGS Ernst-Reuter-Schule sowie der Förderschulklassen 9A und 9B der benachbarten Calenberger Schule zum gemeinsamen Diskutieren und Tagen ins Haus der Region in Hannover gekommen. Auch Schüler der Albert-Einstein-Schule Laatzen, der Goetheschule in Barsinghausen und vom Kaiser Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover nahmen teil.

Zum inzwischen dritten Mal hatte die Region zum Planspiel „Pimp Your Town" eingeladen, bei dem Jugendliche von Jahrgang 7 bis 9 in die Rolle von Regionsabgeordneten schlüpfen und selbst testhalber Regionspolitik mitgestalten. „Beim Planspiel erleben die Jugendlichen, wie Kommunalpolitik funktioniert, dass sie selbst etwas bewegen und ihren Alltag aktiv mitgestalten können“, erläuterte Regionspräsident Hauke Jagau das Konzept. In den drei Projekttagen entwickelten die in drei Fraktionen aktiven 88 Schüler insgesamt 45 Anträge, von denen 18 während der Plenumssitzung am Mittwoch behandelt wurden. Der Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf Umweltthemen. Dazu wurde mit der Klimaschutzagentur Region Hannover kooperiert. „In vielen Themen – wie beim Öffentlichen Personennahverkehr – sind die Jugendlichen schon recht fit. Ansonsten haben wir mit Experten Fachwissen in den Ausschusssitzungen vermittelt“, sagte Udo Sahling von der Klimaschutzagentur.

Höhepunkt war die Regionsversammlung mit allen Schülern und dem Vorsitzenden Walter Richter sowie unter anderem Hauke Jagau. „Eine tolle Aktion, bei der unsere Schüler nicht nur lernen, wie Kommunalpolitik läuft, sondern auch das Thema Fraktionszwang beziehungsweise freie Abstimmung praktisch erlebt wird, dass wir in der nächsten Zeit sowieso im Politikunterricht behandeln wollen“, lobte KGS-Pattensen-Lehrer Andreas Ulrich das Politikprojekt zum Anfassen.„Nach etwas Zurückhaltung am Anfang haben sich auch unsere Schüler gut eingebracht und vor allem durch die Fraktionsbildung mit der KGS viel für das Gemeinschaftsgefühl untereinander getan“, beurteilte Lehrerin Anke Zimmermann die Erfahrungen ihrer Schüler von der Calenberger Schule. Förderschulrektorin Marita Kappeler sagte: „Es ist eines der Projekte, das gut dazu geeignet ist, das Miteinander der beiden benachbarten Schulen zu stärken. So etwas sollten wir fortsetzen."

Von der Albert-Einstein-Schule Laatzen waren rund 20 Schüler der Klassen 7H1 und 7H2 mit ihren Klassenlehrerinnen Tanja Hippler und Insine Büsing-Hesse sowie Karin Droysen von Hamilton dabei. Zu ihren eingebrachten sechs Anträgen gehörten Wünsche nach mehr Ausbildungsplätzen und zu Fahrradwegen ebenso wie freies Internet in jeder Regionsschule und zur Verbesserung des Bus- und Bahnnetzes.

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Auch die Schüler der Albert-Einstein-Schule aus Laatzen diskutieren in der Versammlung eifrig mit.

Quelle: Torsten Lippelt

Von Torsten Lippelt

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