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Politik soll sich für Erdkabel einsetzen

Pattensen Politik soll sich für Erdkabel einsetzen

Die Politik soll sich für die Erdverkabelung der Hochspannungsleitungen wie Südlink einsetzen. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, hat die Bürgerinitiative (BI) Jeinsen jetzt an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer geschrieben.

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Zeigt unmissverständlich, wo die Stromleitung hingehört: Protestpfeil in Jeinsen.

Quelle: Kim Gallop

Jeinsen. Die Spitzen der CDU, SPD und CSU wollen sich Mittwoch treffen, um unter anderem über das weitere Vorgehen beim Energieleitungsausbau zu beraten.

Die BI betont ausdrücklich, dass sie die Energiewende unterstützt. Sie warnt allerdings davor, diese mit „falschen Rahmenbedingungen gegen den Willen der Bevölkerung“ durchzusetzen. Die BI plädiert dafür, auf weit mehr Strecken als bisher geplant das Stromkabel als Erdkabel zu führen. Um das zu erreichen, müsse die Politik die gesetzlichen Regelungen dahingehend ändern, „dass der Erdkabeltechnik bei Gleichstromübertragung Vorrang eingeräumt wird“. Freilandtechnik soll nur in Ausnahmefällen zur Anwendung kommen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist nach Ansicht der BI die gerechte Verteilung der Kosten. Bisher sollen die Kosten für den Bau des Südlink nur von sieben Bundesländern getragen werden, die im Einzugsbereich des Netzbetreibers Tennet liegen. Die BI fordert, dass die gesetzlichen Rahmenbedingungen so geändert werden, dass alle Stromkunden Am Sonnabend waren zehn Mitglieder der BI Jeinsen bei der großen Demonstration in Hannover dabei. „Es war ein beeindruckender Demonstrationszug, an dem landesweit rund 400 BI-Vertreter und zehn Traktoren teilgenommen haben“, berichtet BI-Sprecher Dieter Alm. Der Zug reichte vom Bahnhof bis zum Steintor. „Ich denke, dass wir damit einen weiteren Schritt zu mehr Aufmerksamkeit für das Thema Südlink getan haben.“ Weitere Demos sollen folgen.

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