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Fortbestand der Krippe ist weiter offen

Hüpede Fortbestand der Krippe ist weiter offen

Pattensens Politiker hatten im Ausschuss für Schul- und Bildungsangelegenheiten viele Fragen zum Fortbestand der Krippe in Hüpede. Nicht alle konnten beantwortet werden, auch der Ortsrat wurde noch nicht dazu gehört. Mit dem Verweis darauf gaben die Politiker noch kein Votum zu dem Thema ab.

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Die Baugenehmigung für die grauen Container der Krippe in Hüpede läuft im Oktober aus.

Quelle: Kim Gallop

Hüpede. Am Ende der Ausschusssitzung am Dienstagabend sahen alle ein wenig erschöpft aus. Eine Besucherin verzichtete nach der 2,5-stündigen Sitzung darauf, noch eine Frage zu stellen. Sie sagte, sie habe Angst, dass dies erneut zu einer langen Diskussion führen könne.

Den ersten engagierten Austausch von Argumenten und sogar eine Sitzungsunterbrechung gab es bereits bei dem Punkt „Feststellung der Tagesordnung und der dazu vorliegenden Anträge“. Das ist sehr ungewöhnlich. Doch Hans-Friedrich Wulkopf (Freie Wähler) hatte darum gebeten, dass der Antrag der CDU-Fraktion auf eine Verlängerung der Baugenehmigung für die Raummodule an der Kindertagesstätte in Hüpede abgesetzt wird. In diesen Raummodulen ist die Krippe untergebracht. Wulkopf verwies darauf, dass der Antrag noch nicht vom Ortsrat diskutiert wurde. Margret Zießenis (CDU) indes sagte, dass es für die Eltern wichtig sei, Planungssicherheit zu haben. Sollte die Krippe im Oktober aufgelöst werden, müssten die Eltern ihre Kinder in die Tagesstätte an der Ruther Straße in Pattensen-Mitte bringen. Im Oktober läuft nach bisherigem Stand die Baugenehmigung für die Container aus. Wulkopf bat um eine Sitzungsunterbrechung und beriet sich mit den Mitgliedern der anderen Parteien. Anschließend zog er seinen Antrag zurück.

In der folgenden Diskussion sagte der städtische Fachbereichsleiter Jörg Laszinski, dass die Stadt in dem im August beginnenden Kindergartenjahr noch Bedarf an Krippenplätzen habe. „Wenn wir die Module in Hüpede behalten, wäre dies die einfachste und kostengünstigste Lösung“, sagte er. Es müssten nur weiterhin die 2500 Euro Miete für die Container gezahlt werden. Damit erreiche die Stadt dann gleichzeitig auch eine Vollversorgung im Bereich der Krippenplätze.

Es kam dann aber noch die Frage auf, ob der Schulausschuss überhaupt für dieses Thema zuständig ist. Schließlich gehe es um die Verlängerung der Baugenehmigung für die Module. Laszinski sagte, dass der Bauausschuss des Rates sich ebenfalls noch mit diesem Thema befassen werde. Dort könnten dann auch die Beratungen des Hüpeder Ortsrats einfließen, der am Donnerstag, 
4. Mai, um 19 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Hüpede tagt.

Möglicherweise habe die Region Hannover sich dann auch schon dazu geäußert, ob die Verlängerung der Baugenehmigung überhaupt möglich ist, sagte der Fachbereichsleiter. Um das Verfahren zeitlich nicht weiter zu verzögern, stimmte der Ausschuss dafür, das Thema als beraten anzusehen. So kann das Verfahren die weiteren Gremien passieren.

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