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Ratsmehrheit entscheidet über Grundschule

Pattensen Ratsmehrheit entscheidet über Grundschule

Es ist vollbracht: Der Rat der Stadt Pattensen hat am Donnerstagabend über die Zukunft der Grundschule Pattensen entschieden. Bei nur einer Enthaltung entschieden sich die Ratsmitglieder für den Neubau im Bestand: Dabei werden Turnhalle und Klassentrakt abgerissen und zwei neue Gebäude errichtet.

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Der Rat ist sich fast einig: Große Mehrheit für die Neubau-im-Bestand-Variante für die Grundschule Pattensen.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Für diese Variante, die Ende 2020 abgeschlossen sein soll, hatte sich schon in den zahlreichen Beratungen in den vergangenen Wochen eine große Mehrheit abgezeichnet. Gestützt haben die Kommunalpolitiker ihre Entscheidung in großen Teilen auf eine Machbarkeitsstudie, bei der die unterschiedlichen Varianten untersucht, bewertet und die Kosten beziffert wurden.

Klaus Iffland (UWG) hatte vor der Abstimmung kritisiert, dass die Studie fehlerhaft und in Teilen nicht plausibel sei. Er enthielt sich als Einziger der Stimme. Auch Jonas Soluk, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender, kritisierte die Studie, die 15.000 Euro gekostet habe, als unvollständig. Sie habe "eklatante handwerkliche Mängel", sei aber dennoch ein Gewinn, weil sie die Diskussion über einen Grundschulneubau auf dem Schützenplatz beendet habe. Dennoch nannte Soluk die jetzt getroffene Entscheidung "einen wichtigen Meilenstein".

"Wir sehen die Studie als sinnvoll an", sagte Simone Köpper, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. "Und sie hat dazu gedient, dass wir alle umgedacht haben." Dirk Meyer (UWG) lobte, dass über das Großprojekt eine Studie in Auftrag gegeben worden sei, das sei schließlich eine gesetzliche Forderung. Die Studie enthalte zwar den einen oder anderen Fehler. "Aber wer sie lesen kann, kann guten Gewissens eine Entscheidung treffen." Für die UWG/UWJ-Gruppe sagte Meyer: "Wir werden zustimmen." Und fügte augenzwinkernd hinzu: "Auch, damit es endlich weiter geht."

Georg Thomas (CDU) zeigte sich zufrieden, dass bei der gewählten Variante das Schulgebäude an der Marienstraße, dass schon saniert ist, weiter genutzt werden kann. "Ich hoffe, dass wir im Zeitplan bleiben." Thomas Vogel (SPD) äußerte die Ansicht, dass der jetzt getroffene Beschluss eine gute Grundlage für einen Erfolg sei, weil die Fraktionen so ausführlich miteinander über die Kosten diskutiert hätten. Diese werden für die gewählte Variante auf 12,8 Millionen Euro geschätzt. "Wir haben jetzt die Perspektive, dass wir bald einen durchfinanzierten Plan daneben legen", bekräftigte Vogel.

Mehrfach klang auch an, dass die Beratungen natürlich weiter gehen müssen. Einerseits ist noch endgültig über die Raumpläne zu entscheiden. Außerdem muss mit den örtlichen Sportvereinen gesprochen werden, damit die Verantwortlichen wissen, wie lange sie auf die Turnhalle verzichten müssen.

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