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Rat stimmt Vertrag für VHS zu - nochmals

Pattensen Rat stimmt Vertrag für VHS zu - nochmals

Die Gefahr, dass die Leine-Volkshochschule (VHS) ihre Gemeinnützigkeit verliert, ist gebannt. Der Rat von Pattensen hat bei seiner jüngsten Sitzung den neuen Gesellschaftsvertrag einstimmig beschlossen.

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Die Kommunen Laatzen, Hemmingen und Pattensen als Träger der Leine-Volkshochschule (VHS) haben sich geeinigt.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Es herrschte allerdings Unmut, weil der Rat einen ähnlich lautenden Vertrag schon im April einstimmig beschlossen hatte. Die Gremien der beiden anderen Gesellschafter, Laatzen und Hemmingen, hatten ihre Sitzungen später und wünschten Änderungen. Insbesondere Hemmingen lehnte es ab, den Aufsichtsrat - wie in der neuen Fassung ursprünglich vorgeschlagen - von zwölf auf neun Mitglieder zu verkleinern. In der jetzt beschlossenen Fassung hat der Aufsichtsrat sogar 13 Mitglieder.

Jonas Soluk (CDU) wandte sich im Schulausschuss und im Rat gegen diese Vorgehensweise. Er kritisierte, dass Bürgermeisterin Ramona Schumann sich mit ihrer Zustimmung ohne Rücksprache über das ursprüngliche Votum des Pattenser Rates hinweggesetzt habe. Und er wunderte sich über den Sinneswandel in Laatzen und Hemmingen. „Wir hatten die Größe des Aufsichtsrats über ein Jahr lang diskutiert.“

Ein weiterer Kritikpunkt war die strikte Verschwiegenheitsverpflichtung der Aufsichtsratsmitglieder „gegenüber Dritten“. Manfred Presuhn (CDU) störte sich daran, dass diese Verschwiegenheit auch gegenüber Ratskollegen gelten soll - schließlich entscheide der Rat über die Geschicke der Leine-VHS. „Das geht euch nix an, aber ihr müsst Ja und Amen sagen“ - so beschrieb er seinen Eindruck. Letztlich fiel der Beschluss doch einstimmig, weil die Zeit drängt: Die Leine-VHS verliert ihre Gemeinnützigkeit, wenn der neue Vertrag nicht bis zum 31. Oktober in Kraft ist. Dass auch er Ja sagte, begründete Soluk so: „Wir würden die Gesellschaft in Schwierigkeiten bringen.“

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