Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Rathaus im Scheunenviertel?

Pattensen Rathaus im Scheunenviertel?

Wo wird in Pattensen zukünftig das neue Rathaus stehen? Noch sind keine Hinweise seitens der Stadt nach außen gesickert - bis jetzt. Ein Pattenser will etws aus privater Quelle erfahren haben.

Voriger Artikel
Ist der Hort ein Auslaufmodell?
Nächster Artikel
Kita wird zum Haus der kleinen Forscher

Das bisherige Rathaus von Pattensen.

Quelle: Kim Gallop (Archiv)

Pattensen. Kommt das neue Rathaus in Pattensen auf den Platz zwischen dem Betriebshof und dem Netto-Markt an der Göttinger Straße? Das vermutet der Pattenser Christian Leibold mit Verweis auf private Quellen. Stadtsprecherin Andrea Steding dementierte das nicht, sondern sagte lediglich: „Bisher wurde nur intern über den Standort diskutiert. Dabei soll es auch bleiben.“

Der Erste Stadtrat Axel Müller hatte bereits bestätigt, dass sich der Rat in nichtöffentlicher Sitzung für einen Standort entschieden habe, nannte aber auch noch keine Details. Zurzeit stehen auf dem von Leibold bezeichneten Platz noch alte Scheunen. Eine wurde jetzt für die Erweiterung des Netto-Marktes abgerissen.

Leibold hatte in der Ratssitzung am Donnerstagabend die Diskussion um den Standort des Rathauses kritisiert. Im Gespräch mit dieser Zeitung sagte der Maschinenbauer anschließend: „Ich fühle mich schlecht verwaltet.“ Er hält den ursprünglich für das neue Rathaus vorgesehenen Standort an der Talstraße nach wie vor für gut geeignet und hat der Stadt jetzt auch einen entsprechenden Bauplan mit eingezeichneten Quadratmeterzahlen vorgelegt. Laut Verwaltung ist der Platz dort jedoch zu klein, zudem fehlen Parkplätze. Der Rat hat sich auf Antrag der SPD deshalb entschieden, dort eine Sammelunterkunft für Flüchtlinge zu errichten. Bürgermeisterin Ramona Schumann sagte in der Sitzung: „Die Entscheidungen sind gefallen.“ Leibold verwies darauf, dass sich Entscheidungen auch wieder rückgängig machen lassen. „Das Rathaus an der Talstraße wäre bürgernah und würde auch zu einer sanierten Altstadt passen“, sagte er.

Der Rat bekam keine Möglichkeit, sich Leibolds konkrete Ausführungen anzuhören, da die Vorsitzende Laura Storch (CDU) darauf verwies, dass Bürger lediglich Fragen stellen dürfen. Laut Steding ist dies kommunalrechtlich richtig. Leibold ärgerte sich trotzdem: „Als Bürger habe ich in Pattensen scheinbar keine Möglichkeit mich zu beteiligen“, sagte er.

Von Tobias Lehmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Pattensen
doc6smpuala203yp1roer2
Markt auf saniertem Platz kommt gut an

Fotostrecke Pattensen: Markt auf saniertem Platz kommt gut an