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Grundschule: Fraktionen warten auf Zahlen

Pattensen-Mitte Grundschule: Fraktionen warten auf Zahlen

Soll die Grundschule in Pattensen saniert und erweitert werden, oder ist ein Neubau besser? Nur die CDU hat sich bereits eindeutig und mehrfach für die Sanierung ausgesprochen. Die anderen Fraktionen wollen erst das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsanalyse abwarten.

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Die Grundschule Pattensen an der Marienstraße: Sanierung oder Neubau?

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Kompliziert und hitzig wird die Diskussion durch die Frage nach dem Standort für einen Neubau. Auf den Vorschlag von SPD-Fraktionschef Andreas Ohlendorf, die Grundschule auf dem Schützenplatz zu errichten - einem städtischen Grundstück - folgte ein Proteststurm der Schützen des Uniformierten Jägercorps und anderer Vereine.

Mit der CDU werde es eine Bebauung des Schützenplatzes nicht geben, bekräftigte Jonas Soluk, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion. Er sagte: "Wir sind sehr ernüchtert, dass sich trotz der eindeutigen Positionierung aller beteiligter Vereine bisher keine Abkehr der anderen Ratsfraktionen und der Stadtverwaltung abzeichnet."

Die SPD-Fraktion sei noch in der Diskussion, sagte Jens Ernst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. "Wir warten auf die Zahlen der Wirtschaftlichkeitsanalyse." Die Fraktion sei "sehr ergebnisoffen" und werde "in Ruhe abwägen". 

"Wir stehen mit unserer Fraktion voll hinter einem Neubau", sagte Dirk Meyer, Sprecher der Unabhängigen von UWG und UWJ. "Von der wirtschaftlichen Seite betrachtet kommt nur ein Neubau in Frage." Auf die Frage nach den Standort antwortete Meyer, dass mehrere möglich seien. Für den Schützenplatz spreche unter anderem die Nähe zum Schwimmbad. Möglich sei auch eine enge Kooperation mit dem benachbarten TSV Pattensen. Für das Schützenfest, das nur einmal im Jahr stattfindet, würde sich wohl ein neuer Platz finden lassen.

Sandra Stets, die Fraktionsvorsitzende der Grünen, bedauerte die "furchbare und hinderliche Diskussion". Ihre Fraktion werde die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsanalyse abwarten und die Standortvorschläge der Stadt. Für einen Neubeu spreche die größere Planungssicherheit. Ebenso wie die anderen Ratsmitglieder nannte Stets zudem die höheren Abschreibungen, die bei einem Neubau möglich sind.

Werner Fischer von den Freien Wählern Pattensen erinnerte an die "Verpflichtung der Politik", auf die Kosten zu achten. Es wäre fahrlässig, die Möglichkeit des Neubaus nicht zu prüfen, wenn diese sich als wirtschaftlicher herausstelle. Zur Frage des Standortes betonte Fischer: "Der Schützenplatz muss erhalten und die Traditionen müssen bewahrt bleiben." Fischer ergänzte, dass beides, Sanierung und Neubau, noch länger dauern würden. "Das muss nicht aus Zeitgründen gegeneinander ausgespielt werden: Vor dem nächsten Jahr passiert nichts."

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