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Mehr als 50 Gäste feiern Richtfest

Pattensen-Mitte Mehr als 50 Gäste feiern Richtfest

Richtfest an der Koldinger Straße: Mehr als 50 Gäste haben gemeinsam mit Bauleiter Eckhard Struß den fertig gestellten Rohbau für das Wohnprojekt für Flüchtlinge gefeiert. Die ersten 36 Wohnungen sollen im Frühjahr bezogen werden können.

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Richtfest für das Wohnprojekt für Flüchtlinge: Im Frühjahr sollen die ersten 36 von insgesamt 56 Wohnungen bezugsfertig sein.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen-Mitte. "Den ganzen Tag hat es geregnet und jetzt scheint die Sonne. Wir haben hier offenbar alles richtig gemacht", sagt Eckhard Struß, der als Geschäftsführer des Hemminger Unternehmens Nobis-Hof das Projekt entwickelt hat. Der ursprüngliche Zeitplan konnte zwar nicht eingehalten werden, doch es gibt auch keinen Grund zur Eile. Zunächst hieß es, dass die ersten 36 von insgesamt 56 Wohnungen mit einer Größe bis zu 50 Quadratmeter noch vor Weihnachten bezugsfertig sein sollten. Jetzt soll es erst im Frühjahr soweit sein. Die weiteren 20 barrierefreien Wohnungen werden voraussichtlich im Sommer fertig.

Das gesamte Projekt hat inklusive des Kaufs des 6500 Quadratmeter großen Geländes rund 7,5 Millionen Euro gekostet.

"Da die Zahl der Flüchtlinge abgenommen hat, gönnen wir uns jetzt auch in der Verwaltung noch einmal die Zeit, um Luft zu holen", sagt Bürgermeisterin Ramona Schumann. Der Bedarf für die Wohnungen sei dennoch da. "Wir können einige angemietete Wohnungen dann aufgeben", sagt Schumann. Die Kosten für das Wohnen in dem zweistöckigen Gebäude an der Koldinger Straße übernimmt komplett die Region Hannover. Der offizielle Mieter bleibt allerdings die Stadt Pattensen.

Geplant ist, dass für einen Zeitraum von 13 Jahren Flüchtlinge dort wohnen sollen. Anschließend soll es für sozialen Wohnungsbau genutzt werden. "Wenn es soweit ist, werden wir die Wohnungen noch einmal komplett renovieren", sagt Struß. Mit den Nachbarn habe er bisher nur positive Erfahrungen gemacht. "Viele schauen sich die Bauarbeiten an und stellen auch Fragen. Wir haben dafür immer ein offenes Ohr", sagt der Geschäftsführer von Nobis-Hof. So weist Struß auch darauf hin, dass er gern Vorschläge zur künftigen Gestaltung der Außenanlagen wie etwa der Bepflanzung entgegen nimmt. 

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