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Landfrauen-Vize: "Wir sind dicht dran"

Jeinsen Landfrauen-Vize: "Wir sind dicht dran"

„Frech, wild und wunderbar – mit den Landfrauen in die Zukunft“: So lautete das Motto der Versammlung des Landfrauenverbandes für Jeinsen, Schulenburg, Vardegötzen und Schliekum am Mittwochabend im Landgasthaus in Jeinsen. Eines der Themen war die Integration im ländlichen Raum.

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Die Vorsitzende des Landfrauenvereins Jeinsen Margrit Schramm (links) und ihre Stellvertreterin Ilse Blume (rechts) begrüßen die Referentin Heike Schnepel.

Quelle: Andrea Weber

Jeinsen. Rund 40 Mitglieder haben sich für einen Rückblick aufs Sommerhalbjahr sowie für die Planung von Veranstaltungen getroffen. Eigentlich sollte Barbara Otte-Kinast, Vorsitzende des Niedersächsischen Landfrauenverbandes, einen Vortrag halten. Doch sie hat politische Ambitionen: Bei einem Wahlsieg der CDU bei der Landtagswahl würde sie als Landwirtschaftsministerin zur Regierung gehören. Deshalb ruhen momentan ihre Ämter bei den Landfrauen.

Den Vortrag übernahm die stellvertretende Vorsitzende für den südlichen Bereich Heike Schnepel. Die studierte Pädagogin lebt mit ihrer Familie auf einem Bauernhof in Wunstorf-Kolenfeld. Schnepel machte deutlich: „Die Landfrauen sind inzwischen ein Markenzeichen. Wir packen an und mischen uns ein, wenn es um unsere Dörfer geht.“ Sie erinnerte an viele erfolgreichen Projekte und Initiativen, auf die der Verband positiven Einfluss hatte, beispielsweise Unterschriftenaktionen zum Thema Mütterrente, Breitbandkabel und derzeit zum Thema Wolf.

Die Landfrauen setzen sich unter anderem für Equal Pay ein, also die gleiche Bezahlung von Mann und Frau für die gleiche Arbeit, für mehr Ärzte im ländlichen Raum. Auch an Demonstrationen nehmen die Frauen teil, beim Deutschen Bauerntag und der Grünen Woche in Berlin. Schnepel sagte: „Man fragt uns, wie wir das haben möchten. Wir sind dicht dran.“ Als dringendste Aufgabe nannte sie die Integration von Migranten, Obdachlosen und Behinderten im ländlichen Raum. 

70.000 Frauen gehören zum Niedersächsischen Landfrauenverband. Im vergangenen Jahr kamen 2384 neue Mitglieder hinzu. Die Landfrauenvereine verstehen sich als Sprachrohr für alle Frauen im ländlichen Raum – unabhängig von Alter, Beruf und Herkunft. Während der Sommermonate unternehmen die Frauen Fahrten, besichtigen Firmen und Kulturstätten und gehen wandern. In regelmäßigen Abständen stehen Vorträge zu aktuellen Themen im Programm.

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Rund 40 Frauen besuchen die Versammlung.

Quelle: Andrea Weber

Von Andrea Weber

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