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SPD will Außenfläche der Kita vergrößern

Hüpede SPD will Außenfläche der Kita vergrößern

Nur ein kleiner Maschendrahtzaun trennt die Jungen und Mädchen im Hüpeder Kindergarten von einer rund 130 Quadratmeter großen Rasenfläche. Diese könnte laut der Hüpeder SPD als zusätzliche Spielfläche dienen. Doch der Zaun scheint eine größere Hürde als gedacht zu sein.

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Ortsbürgermeisterin Marion Kimpioka und Ortsratsmitglied Jens Ernst von der SPD wollen das Außengelände des Kindergartens vergrößern, das nur durch einen kleinen Zaun von einer zusätzlichen Rasenfläche getrennt ist.

Quelle: Stephanie Zerm

Hüpede. Auf dem Außengelände des Hüpeder Kindergartens ist es eng geworden. Im November hat die Stadt dort sechs Container aufstellen lassen, die Platz für eine neue Krippengruppe mit insgesamt zehn Kindern bieten.

"Dadurch ist das Außengelände der Kita erheblich kleiner geworden", sagt Ortsbürgermeisterin und SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Kimpioka. Zusätzlich besuchten nun mehr Kinder die Einrichtung.

Dabei wäre es ein Leichtes, Abhilfe zu schaffen. Denn direkt an das Außengelände der Kita grenzt eine rund 130 Quadratmeter große ungenutzte Rasenfläche. Diese gehört ebenfalls der Stadt Pattensen.

Allerdings darf der kleine Maschendrahtzaun, der das Gelände der Kita von der Rasenfläche trennt, nicht so ohne weiteres versetzt werden. "Die Rasenfläche ist im Bebauungsplan als Parkanlage ausgewiesen", sagt SPD-Ortsratsmitglied Jens Ernst. Von daher muss die Stadt zunächst den B-Plan ändern.

Außerdem kostet die Versetzung des Zaunes Geld. Daher hat die SPD im Ortsrat Hüpede nun beantragt, dass die Stadt in ihrem nächsten Haushalt Mittel dafür bereitstellen soll. Dem Antrag hat sich der Ortsrat am Mittwoch einstimmig angeschlossen.

Denn es ist Eile geboten. Am 12. Mai beschließt der Rat der Stadt über den Haushalt für die Jahre 2016 und 2017. "Wenn die Versetzung des Zauns dort nicht mit aufgenommen wird, können wir das Außengelände der Kita vielleicht erst 2018 erweitern" fürchtet Ernst.

Doch so lange sollen die Kinder aus Sicht des Hüpeder Ortsrats nicht auf eine größere Spielfläche warten müssen.

Von Stephanie Zerm

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