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Schüler spüren elektromagnetische Wellen auf

Pattensen Schüler spüren elektromagnetische Wellen auf

KGS-Schüler erwecken auf der IdeenExpo das Bewusstsein für die uns ständig umgebenden elektromagnetischen Wellen. Sie haben dafür kleine Indikatoren gebastelt, die entweder blinken oder akustische Signale von sich geben, wenn sie in der Nähe von zum Beispiel Smartphones oder Laptops sind.

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Jürgen Steffenhag (von links) präsentiert mit seinen Schülern Jannik (15), Fynn (14), Aziz (14) und Felix (16) das Projekt der KGS Pattensen auf der IdeenExpo.

Quelle: Tobias Lehmann

Pattensen. "Wir sind überall von Technik umgeben und auch von ihr abhängig. Doch kaum jemand macht sich das wirklich bewusst", sagt Jürgen Steffenhag. Der Lehrer für Physik, Chemie und Technik an der Ernst-Reuter-Schule (KGS) Pattensen nimmt bereits zum vierten Mal mit einer neunten Klasse des MINT-Profils an der IdeenExpo teil. MINT steht für Naturwissenschaft, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Gemeinsam mit seinen 18 Schülern hat er eine Methode entwickelt, mit der auch Bürger in ihrem Alltag die Vielzahl an elektromagnetischen Wellen bemerken können.

Es handelt sich um eine kleine Platine, die die Besucher des Stands kostenlos mit nach Hause nehmen können. Die von Steffenhag als "Handindikator" bezeichnete Platine wird von den Schülern vor Ort selbst gelötet. Eine kleine Lampe darauf blinkt, sobald sie zum Beispiel an ein Laptop oder ein Smartphone gehalten wird. Die Gäste haben auch die Möglichkeit, sich die Wellen über Töne bewusst zu machen, die über einen Kopfhörer zu hören sind. "Die Kopfhörer geben wir den Besucher aber nicht mit nach Hause", sagt Steffenhag.

Seit Beginn der Messe am 10. Juni haben die Schüler bereits 500 Platinen verlötet. "Am Ende werden es bestimmt an die 1000. Unser Stand ist dieses Jahr sehr gut besucht", sagt Steffenhag. Die gesamte neun Tage dauernde IdeenExpo ist der Lehrer mit den Schülern von 9 bis 18 Uhr auf dem Stand der Ernst-Reuter-Schule vertreten. Die 18 Schüler teilen sich den Tag jeweils in drei Schichten auf. "Das organisieren sie selbst. So lernen sie bei diesem Projekt nicht nur etwas über Technik, sondern auch über die Planung größerer Präsentationen", sagt Steffenhag. Den Schülern gefällt es. "Wann bekommt man schon einmal die Möglichkeit, ein selbst entwickeltes Projekt auch öffentlich zu präsentieren", sagt der 14-jährige Fynn. Es sei eine tolle Erfahrung, mit so vielen Gästen darüber sprechen zu können. 

Steffenhag sagt abschließend noch, dass es bei dem Projekt nicht darum gehe, den Bürgern Angst vor der Technik zu machen. "Doch sie sollten um das beständige Rauschen elektromagnetischer Wellen wissen und sich auch des möglichen Einflusses auf den menschlichen Biorhythmus bewusst sein", sagt er.

Die Ideen-Expo läuft noch bis zum Sonntag, 18. Juni. Die Ausstellung kann in den Hallen 7, 8 und 9 auf dem Messegelände kostenlos besucht werden. Der Stand der KGS Pattensen ist in Halle 7 rechtsseitig gegenüber der Bühne.

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