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Schülerzahlen sind stabil, aber niedrig

Schulenburg Schülerzahlen sind stabil, aber niedrig

Der von der Stadt Pattensen vorgelegte Schulentwicklungsplan sagt für die  Grundschule Schulenburg steigende Schülerzahlen voraus. Allerdings nur, wenn nicht noch mehr Kinder auswärts beschult werden.

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Der Ortsrat will die Grundschule in Schulenburg attraktiver machen.
 

Quelle: Kim Gallop

Schulenburg.   Über die aktualisierte Fassung des Schulentwicklungsplans hat der Ortsrat Schulenburg bei seiner jüngsten Sitzung diskutiert. Er wurde nach längerer Diskussion einstimmig als beraten empfohlen.  Der Plan informiert über die aktuellen Schülerzahlen an den Schulen im Stadtgebiet von Pattensen und macht Prognosen über die Entwicklung bis zum Schuljahr 2022/23.  Dabei fließen auch Vermutungen über steigende Schülerzahlen aufgrund von Neubaugebieten in die Berechnungen ein.

Nach Auskunft von Bürgermeisterin Ramona Schumann, die an der Ortsratssitzung in ihrem Wohnort teilnahm, bildet jeder Schulentwicklungsplan die Situation zum Stichtag 30. September ab „Dann stehen die endgültigen Zahlen auch im Hinblick auf die Einschulung von Kann-Kindern fest“, sagte sie.

Die Grundschule Schulenburg hat ein besonderes pädagogisches Konzept. Dabei besuchen die Schüler keine altershomogenen Klassen, sondern gehören zu altersgemischten Klassenfamilien. Laut Plan ist die Schülerzahl in der Grundschule in Schulenburg relativ stabil. Aktuell besuchen insgesamt 72 Mädchen und Jungen die Schule. Bis zum Schuljahr 2019/20 soll die Zahl bis auf 68 absinken, um dann bis 2022/23 auf 107 anzusteigen. Klaus Iffland (UWG) wollte wissen, woher die steigenden Zahlen kommen. Ortsbürgermeisterin Svenja Blume (CDU) erläuterte, dass das an den Prognosen für das Neubaugebiet liegt, das am Ortsausgang entsteht. Schumann erläuterte, dass diese Zahlen geschätzt werden. „Wir müssen erstmal von Vollanmeldung ausgehen“, sagte sie.

Es ist derzeit in Schulenburg allerdings nicht so, dass alle Grundschulkinder vor Ort in die Schule gehen. An den Zahlen für Schulenburg falle auf, „das eine beträchtliche Zahl der Kinder auswärts beschult wird“, bestätigte Schumann. Das sei auch im Hinblick auf die geplante Sanierung und Erweiterung von Schule und Turnhalle wichtig. Christian Möller (CDU) berichtete, dass 21 Kinder aus Schulenburg andere Grundschulen besuchen, vor allem in Adensen und Barnten (Landkreis Hildesheim). „Das sollte man im Auge behalten und auch das Konzept überdenken“, sagte Möller. „Wir sollten gemeinsam mit der Schulleitung überlegen, wie man die Attraktivität steigern kann.“

Ein Ortsrat könne am Konzept einer Schule nichts ändern, gab Ortsbürgermeisterin Blume zu bedenken: „Jede Schule ist eigenverantwortlich.“ Schumann wies auf die benachbarte Grundschule in Jeinsen hin, die seit kurzem auch im Ganztagsbetrieb geführt wird. „Die Kinder von hier müssten nicht die Stadt und den Landkreis verlassen“, sagte sie. Auf den Einwand von Blume, dass die Schulbezirke so festgelegt sind, dass Kinder ihre örtliche Grundschule besuchen sollen, antwortete Schumann, die Eltern könnten eine Antrag stellen, wenn ihr Kind eine andere Grundschule im Stadtgebiet besuchen soll.

Von Kim Gallop

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