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Pattenser fährt trotz Fahrverbot

Pattensen Pattenser fährt trotz Fahrverbot

Weil ein 21-jähriger Pattenser trotz Fahrverbots im November mit seinem Ford Mondeo unterwegs gewesen ist, musste er sich am Dienstag vor dem Springer Amtsgericht verantworten. Jugendrichter Christian Lubrich verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro.

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Pattensen. Der Fahrer wollte es auch im Gerichtssaal nicht wahrhaben, dass er gegen das Straßenverkehrsgesetz verstoßen hat, als er sich – trotz Fahrverbots – hinter das Steuer seines Wagens setzte. Weil er über eine rote Ampel gefahren war, war bereits im März letzten Jahres ein einmonatiges Fahrverbot gegen ihn verhängt worden. Vor Gericht wollte er nun über den zurückliegenden Fall diskutieren: Das Bußgeldverfahren habe lediglich auf den Aussagen eines Augenzeugen beruht, argumentierte der 21-Jährige. Deshalb habe er gegen das Fahrverbot auch Einspruch eingelegt und beim Straßenverkehrsamt angerufen. Einen zusätzlichen schriftlichen Einspruch, wie von dem Pattenser vermutet, gab es aber nach Aktenlage nicht. Lediglich einen Anhörungsbogen hatte der junge Fahrer angefertigt.

Seinen Führerschein für einen Monat abzugeben, kam ihm dennoch nicht in den Sinn. Und er schlussfolgerte: Er habe doch seinen Führerschein bei sich getragen, als er im November der Polizei gestoppt worden war. Eher widerwillig ließ er sich aufklären, dass die Führerscheinkarte lediglich das Dokument darstelle, das aber nicht mit der Fahrerlaubnis zu verwechseln sei. Schließlich räumte er ein, im November in Richtung Jeinsen unterwegs gewesen zu sein, als ihn die Polizeibeamten stoppten.

Ursprünglich hatte der 21-Jährige für diesen Verstoß einen Strafbefehl in Höhe von 800 Euro erhalten. Dagegen hatte er Einspruch eingelegt. Mit der verhängten Geldstrafe ist er nun finanziell gesehen günstiger davon gekommen. Ob er dieses Urteil letztlich annehmen wird, blieb gestern offen. Nach Urteilsverkündung bleibt ihm eine Woche Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

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Von Redakteur Annegret Brinkmann-Thies

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