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Stadt entsetzt über Baumfrevel

Pattensen Stadt entsetzt über Baumfrevel

Ein Baumfrevler hat mehrere Hainbuchen in Pattensen mutwillig beschädigt - und ist dabei sogar methodisch vorgegangen. Die Polizei ermittelt gegen den unbekannten Täter.

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Die Kupferrohre, die Unbekannte in insgesamt drei Hainbuchen, geschlagen haben, führen zum Absterben der Bäume.

Quelle: Stephanie Zerm

Pattensen. Wenn der Baumfrevler sich über die Bäume auf dem Spielplatz Im Kleinen Felde geärgert haben sollte, hat er jetzt offenbar sein Ziel erreicht: „Einer der Bäume hat bereits alle Blätter verloren“, bedauert Baumkontrolleur Martin Wehrlich, der gemeinsam mit einem Kollegen regelmäßig alle 2600 städtischen Bäume in Pattensen und den Ortschaften kontrolliert. Vor zwei Wochen war dem „Treeworker“ bei einem solchen Kontrollgang der Schaden an den drei Hainbuchen aufgefallen. Er vermutet, dass die Kupferrohre bereits im Winter oder Frühjahr in die Bäume gebohrt wurden. Mittlerweile sind sie eingewachsen.

Zwar seien die Hainbuchen zurzeit noch verkehrssicher. „Aber bei einem solchen Schaden sind Bäume meistens nicht mehr zu retten“, sagt Wehrlich wütend. Es könne nicht sein, dass jemand mit einer solchen Aktion durchkomme. Dies sei weit mehr als bloß ein Kinderstreich. „Da hatte es jemand bewusst darauf abgesehen, dass die Bäume absterben.“

Bei der Stadtverwaltung gingen immer wieder Beschwerden über Bäume ein, die zu viel Laub, zu viele Beeren oder zu viele Blüten verlören und die die Stadt daher fällen solle, sagt Stadtsprecherin Andrea Steding. „Wir wollen nicht hinnehmen, dass jemand mutwillig Bäume zerstört, wo woanders für den Erhalt von ihnen gekämpft wird.“

Um den Baumfrevler zur Rechenschaft zu ziehen, ruft die Polizei nun mögliche Zeugen zur Mithilfe auf. „Wir werden zunächst die Anwohner befragen“, sagt Polizeioberkommissar Achim Gregor und bittet darum, sich unter Telefon (0 51 01) 1 20 59 oder bei der Stadt unter Telefon (0 51 01) 1 00 10 zu melden.

Von Stephanie Zerm

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