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Stadt feiert Richtfest des neuen Rathauses

Pattensen-Mitte Stadt feiert Richtfest des neuen Rathauses

"Wir liegen im Zeit- und im Kostenplan" Das war eine wichtige und frohe Botschaft von Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann. Sie verkündete sie am Mittwochnachmittag, als die Stadt Pattensen mit etwa 150 geladenen Gästen das Richtfest für das neue Rathaus feierte.

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Jörg Depenbrock von Dach- und Fachwerk aus Gestorf trägt auf dem Dach des Rathauses von Pattensen den Richtspruch vor - unter den Augen von Bürgermeisterin Ramona Schumann und Zimmermann Vadim Maximov (hinten).

Quelle: Kim Galllop

Pattensen-Mitte. Unter den Gästen waren Vertreter der Nachbarstädte Hemmingen, Laatzen, Springe, Ronnenberg und Wennigsen. Außerdem waren die direkten Nachbarn an der Göttinger Straße eingeladen, die örtlichen Politiker, die Handwerker und die Beschäftigten der Stadtverwaltung.

Bürgermeisterin Schumann bewies Mut und Schwindelfreiheit, als sie mit Jörg Depenbrock von der Zimmerei Dach- und Fachwerk aus Gestorf aufs Dach stieg. Die Gäste versuchten vom Rande der Baustelle und von der Göttinger Straße aus einen Blick auf das Dach zu erhaschen.

Schumann verglich das Rathaus mit dem Wetter: "Irgendjemand ist immer unzufrieden, mit dem, was ihm geboten wird", sagte sie. Doch auch im Leben einer Bürgermeisterin gebe es "sonnige Tage, wo alles klappt". In der Tat hatte sie Glück mit dem Wetter, weil nur ganz am Ende der Feier ein paar Tropfen fielen.

Wenn der Zeitplan weiter eingehalten wird, sollte es mit dem für April 2018 geplanten Umzug klappen. Schumann erinnerte daran, dass das Projekt Rathausneubau viel Kritik erfahren habe. Sie betonte, dass der rund 7 Millionen Euro teure Bau weder zu groß sei noch gar pompös ausfallen werde. "Das Hauptaugenmerk lag auf der Funktionalität." Tatsächlich sei einiges, was wünschenswert gewesen wäre,  eingespart worden. Eine Alternative zu Sanierung oder Neubau hätte es ohnehin nicht gegeben, machte Schumann deutlich. Schließlich sei die Betriebserlaubnis für das Rathaus Auf der Burg bereits abgelaufen. Unter anderem ist der Brandschutz unzulänglich.

Bisher müssen die etwa 80 Mitarbeiter an drei Standorten verteilt arbeiten. Wenn sie alle in den drei Gebäuderiegeln des neuen Rathauses Platz gefunden haben, seien viele Wege kürzer - auch für die Bürger - und die Arbeitsorganisation einfacher. Schumann wies auch auf Einsparungen hin: Das historische Rathaus Auf der Burg und das Verwaltungsgebäude an der Walter-Bruch-Straße werden verkauft, der Mietvertrag für die Räumen an der Ludwig-Erhard-Straße gekündigt. Auch der Fuhrpark der Stadt kann verkleinert werden. 

Wie es Tradition ist, trug Zimmerermeister Depenbrock dann den gereimten Richtspruch vor. Er wünschte allen, die in diesem Gebäuden ein und aus gehen "Glückes Geschick". Zu den guten und sicherlich hochwillkommenen Wünschen gehörte auch, dass im neuen Rathaus "Wohlstand und Gemeinsinn Stammgast" sein sollen. Nachdem Depenbrock mit einem kurzen klaren Getränk auf das Gelingen angestoßen und sein Glas zerschmissen hatte, hatte er noch eine Aufgabe für Schumann. Die Bürgermeisterin persönlich schlug den letzten Nagel in den hölzernen Dachstuhl. Damit war das Richtfest perfekt.

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