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Gerüchte um fehlende Kita-Plätze

Pattensen-Mitte Gerüchte um fehlende Kita-Plätze

Die Stadt Pattensen muss gegen Gerüchte angehen, es fehlten Kita-Plätze, weil diese für Flüchtlingskinder reserviert werden. Wichtigstes Gegenargument der Stadt: Die Krippen-, Kindergarten- und auch die Hortplätze werden erst Ende März vergeben.

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Die Außenwände der Kindertagesstätte an der Ruther Straße stehen, jetzt werden die Dachelemente und Träger eingesetzt.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. In den sozialen Medien wird behauptet, alle Plätze für die Kindertagesstätte Ruther Straße seien bereits vergeben, weil die Stadt eine Reihe von Plätzen für Flüchtlingskinder reserviert hat. Es folgte eine Neiddebatte mit einigen unschönen Kommentaren.

Die Kita wird gerade gebaut, die Außenwände stehen. In den vergangenen Tagen wurden die Dachelemente und -träger eingefügt. Doch statt sich einfach zu freuen, dass die dringend benötigte Einrichtung wohl zum Stichtag 1. August in Betrieb gehen kann, muss sich die Stadt gegen diffuse Vorwürfe wehren.

Nach Auskunft von Stadtsprecherin Renate Riedel ist die Platzvergabe für alle Betreuungseinrichtungen im Stadtgebiet erst Ende März. "Im Moment melden alle Eltern ihren Bedarf an", sagte Riedel. Zudem seien alle Eltern angeschrieben worden, die sich schon vorher angemeldet haben, ob der Betreuungsbedarf noch besteht. Es würden keine Plätze auf Verdacht frei gehalten, auch nicht für Flüchtlingskinder. Die Stadt müsse die Betreuung für Kinder mit einem Rechtsanspruch sicher stellen, bestätigte Riedel. Wenn die Plätze nicht ausreichen sollten, dann vermittele die Stadt den Kontakt zu Tagespflegepersonen. "Aber die Plätze für das Kindergartenjahr 2016/17 werden wohl ausreichen", sagte sie. Und selbst, wenn mehr Kinder als erwartet angemeldet werden, hat die Stadt einen "Plan B": Die eigentlich nur für zwei Jahre angemieteten Container am Kindergarten in Hüpede könnten länger stehen bleiben.

Bürgermeisterin Ramona Schumann betonte, dass die Verwaltung sich bei der Vergabe der Plätze "nach den geltenden Rechtsansprüchen und dem Gleichbehandlungsgrundsatz" richte. Sie zeigte sich verärgert darüber, dass Eltern, die auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind, "unnötig in Aufregung versetzt" werden. "Ich fordere die Urheber der Gerüchte dazu auf, dieses zu unterlassen."

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