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Nicht alle Turnhallen werden gleichzeitig belegt

Jeinsen Nicht alle Turnhallen werden gleichzeitig belegt

Die Stadt Pattensen prüft derzeit alle Schulturnhallen, ob sie für die Unterbringung von Flüchtlingen geeignet sind. Das bestätigte Stadtsprecherin Andrea Steding während der Sitzung des Ortsrats Jeinsen am Donnerstagabend. "Wir werden aber keinesfalls sofort alle Hallen schließen", stellte sie klar.

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Quelle: Tobias Lehmann

Jeinsen. Derzeit werde eine Prioritätenliste erarbeitet, welche Halle geeignet sei, sagte Steding. Das hänge von der Lage des Gebäudes ab, von den sanitären Anlagen und davon, wie viele Menschen dort überhaupt leben könnten. Die Sprecherin lobte die gelassene Art, mit der die Jeinser Ortsratsmitglieder reagiert hätten. "Sie waren mehr am Schicksal der Flüchtlinge interessiert und hielten die Unterbringung in Turnhallen für unzumutbar." Ortsbürgermeister Günter Kleuker (UWJ) rief dazu auf, freien Wohnraum zu melden, damit die Stadt nicht auf die Turnhallen angewiesen sei.

Auch bei einem weiteren Punkt ging es um die Grundschule. Da frühestens ab 2017 Ganztagsunterricht in Jeinsen angeboten werden kann, sollte die Stadtverwaltung prüfen, ob Jeinser Kinder vorübergehend in Schulenburg oder Pattensen beschult werden können. Die Ortsratsmitglieder wollen verhindern, dass Jeinser Kinder dauerhaft an andere Schulen abwandern. Nach Auskunft von Steding werde die Landesschulbehörde so ein Konzept nur genehmigen, wenn die Jeinser Grundschule Außenstelle von Schulenburg oder Pattensen wäre. Das aber lehnt der Ortsrat ab. Oliver Alt (UWJ) forderte, dass die Verwaltung zusätzlich prüft, ob Jeinser Kinder kostenfrei zum Hort in Hüpede gefahren werden könnten. "Das hätte immer noch den Nachteil, dass der Hort - anders als die Ganztagsschule - Geld kostet", sagte Alt. Aber es ginge darum, schnell eine Nachmittagsbetreuung von Kindern aus Jeinsen anzubieten. Steding sagte zu, die Frage des Transports prüfen zu lassen - und auch die Frage, ob im Hort in Hüpede überhaupt Platz wäre.

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