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Streit verunsichert Bauwillige

Pattensen-Mitte Streit verunsichert Bauwillige

Sollen die Bauwilligen mit dem Hausbau in Pattensen-Mitte-Nord beginnen, oder nicht? Von der Stadt Pattensen und dem Bauinvestor Werretal bekommen sie widersprüchliche Informationen zur Lage im dritten Bauabschnitt. Hintergrund ist ein Streit - mal wieder.

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Um die Zukunft des dritten Bauabschnitts von Pattensen-Mitte-Nord gibt es Streit - mal wieder.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen-Mitte. Zwischen Stadt und Werretal gab es in den vergangenen Jahren schon häuftig Konflikte, die teilweise auch vor Gericht ausgetragen wurden. Im dritten Bauabschnitt von Pattensen-Mitte-Nord sind die Erschließungsarbeiten erledigt worden - Baustraße, Versorgungsleitungen und Kanalisation. Am vergangenen Dienstag gab es einen Termin zur Abnahme mit Vertretern der Stadtverwaltung, Werretal, des Ingenieurbüros und der ausführenden Firma. Die Vertreterin der Stadt Pattensen hat die Unterschrift unter dem Abnahmeprotokoll verweigert.

Nun hat Werretal seinen Kunden mitgeteilt, dass sie ab sofort bauen können. Die Stadt, die einen Teil der Flächen selbst vermarktet hat, rät ihren und auch den anderen Kunden davon ab.

Nach Angaben von Axel Müller, Erste Stadtrat in Pattensen, gibt es bei der Ausführung der Ver- und Entsorgungsanlagen "kleinere Mängel". Die Abnahme der Baustraße fehle völlig, ebenso wie die sogenannten Bestandspläne. Es sei im Erschließungsvertrag klar geregelt, dass vor dem Hochbau - also dem Bau der geplanten Eigenheime - die Kanalisation und die Baustraße von den beteiligten Parteien abgenommen werden müssten.

"Die Firma ignoriert ihre Verpflichtungen", sagte Müller. "Das ist eine Frechheit, das ist unseriös und unprofessionell." Er fürchtet, dass auf Bauherren, die dennoch beginnen, ein Baustopp zukommt, der von der Bauaufsicht der Region verhängt werden könnte.

Udo Helling, Geschäftsführer von Werretal, zeigte sich über die harte Haltung der Stadt verwundert. Es seien bei der Kanalisation tatsächlich kleinere Mängel festgestellt worden. Das werde von keiner Seite bestritten. "Aber die werden in den nächsten 14 Tagen behoben", versicherte er. Die Baustraße sei "ein temporäres Bauwerk" und müsse deshalb nicht abgenommen werden, ergänzte er. Die von der Stadt geforderten Bestandspläne der Vermessungsingenieure seien in Arbeit. "Ich sehe keinen Anlass, den Leuten das Bauen zu verbieten", bekräftigte Helling.

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