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Steding: Unsere Tür steht offen

Pattensen Steding: Unsere Tür steht offen

Haben die Bürger in Pattensen zu wenig Möglichkeiten, sich an politischen Diskussionen zu beteiligen? Nein, meint Stadtsprecherin Andrea Steding, und stellt verschiedene Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung in Pattensen vor.

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Um die Möglichkeiten der Bürgerbeteilung stehe es gut, meint die Stadt Pattensen.

Quelle: Symbolbild

Pattensen. Das schien dem Pattenser Christian Leibold aber nicht so, als er sich in der Ratssitzung Ende Juni zu einem Thema äußern wollte und Ratsvorsitzende Laura Storch (CDU) ihm das Wort entzog. Kommunalrechtlich war das korrekt. Denn in den offiziellen Gremien wie Ratssitzungen, Ausschüssen und Ortsräten dürfen zu Beginn Fragen zur Tagesordnung gestellt werden und am Ende Fragen zu Themen abseits der Tagesordnung. Eine ausgefeilte Meinungsäußerung ist hier nicht vorgesehen.

Stadtsprecherin Andrea Steding verweist allerdings darauf, dass es zahlreiche weitere Möglichkeiten der Beteiligung gibt. So können die Bürger der Stadt zum Beispiel sprichwörtlich die Gelbe Karte zeigen. Dies kann per Mail unter der Adresse gelbe-karte@pattensen.de geschehen oder mit der Smartphone-App „tellme Mängel“. „Jeder Bürger kann uns darunter erreichen und sich zu jedem Thema äußern“, sagt Steding. Die Verwaltung kann auch per Post angeschrieben werden, doch das geschehe in diesem Zusammenhang nur noch selten. „Wir versprechen, dass es innerhalb von fünf Tagen eine Antwort auf die Beschwerde gibt. Lösungen dauern manchmal etwas länger“, sagt Steding.

Über aktuelle politische Themen sowie zum Beispiel über öffentliche Informationsveranstaltungen können sich die Pattenser auf der Internetseite pattensen.de informieren. Dort sind auch die Termine für die politischen Sitzungen und die jeweiligen Themen zu finden. Weiterhin weist Steding darauf hin, dass die Kommunalpolitiker persönlich angesprochen werden können und auch die Tür der Verwaltung immer offen steht. Da die meisten Verwaltungsmitarbeiter ebenfalls Pattenser sind, seien diese auch an Ideen und Anregungen interessiert. „Die Identifikation mit der Stadt ist hoch. Ich hoffe, dass die meisten Bürger das auch so sehen und keine Hemmungen haben, uns anzusprechen“, sagt Steding.

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