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Studenten planen für Radfahrer

Pattensen Studenten planen für Radfahrer

Schutzstreifen für Radfahrer auf der Fahrbahn und Aufpflasterungen an Einmündungen, damit Autofahrer auf Radfahrer und Fußgänger aufmerksam gemacht werden. Das sind Vorschläge, die eine Gruppe von Studierenden gemacht haben, um die Sicherheit von Radfahrern in Pattensen-Mitte zu erhöhen.

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Kritikpunkt: An der einen Seite der Göttinger Straße dürfen Radfahrer den Gehweg nutzen, an der anderen Seiten konkurrieren sie mit Autos, Lastwagen und Bussen.

Quelle: Kim Gallop

Pattensen. Ein Dutzend angehende Diplomingenieure der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim hatten mit ihren Dozenten Conrad Finken und Daniel Seebo das Projekt erarbeitet. Am Montagabend stellten sie ihre Ideen in der Grundschule Pattensen vor. Knapp 30 Zuhörer, darunter Bürgermeisterin Ramona Schumann und viele Ratsmitglieder, reagierten mit Nachfragen und viel Lob auf die Präsentationen der jungen Frauen und Männer.

Viel Kritik übten die Studierenden an der Göttinger Straße. Dort dürfen Radfahrer in Richtung Norden den Gehweg mitbenutzen, in südlicher Richtung müssen sie sich die Fahrbahn mit Autos, Lastwagen und Bussen teilen. Das sei viel zu gefährlich, meinten die Studenten. Deshalb schlugen sie vor, mit Linien abgetrennte Schutzstreifen auf die Fahrbahn aufzu bringen. Die Einmündungen von Wohnstraßen sollten aufgepflastert werden, damit Autofahrer automatisch langsamer fahren.

Die Pläne waren sehr detailliert, weil die Studenten die Gehwege und Fahrbahnen vermessen haben. Auch über den Erhalt der Straßenbäume und Parkplätze haben sie sich detailliert Gedanken gemacht. Im Wesentlichen ging es um mehr Verkehrssicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Doch die Studie war breiter angelegt. Die Studenten haben auch die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder vor Rathaus, Banken, Schulen und Supermärkten untersucht und das Fehlen von Überdachungen bemängelt. Viele Stellplätze seien zudem „Felgenkiller“. Viel Lob gab es dagegen für das ehrenamtliche Wegeteam, dass Wander- und Radwege ausgezeichnet hat: „Das haben die wenigsten Städte.“

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